Rodgau 2017 ist tot, es lebe Rodgau 2018!

Vielleicht ist dem einem oder anderen aufgefallen, dass ich meinen Trainingsverlauf zum 50 km-Ultra in Rodgau nicht mehr poste. Grund ist, dass ich mein Knie leider verletzt habe.

Vermutlich wieder eine ITBS.

Ich schaffe es aktuell nur ca. 5km schmerzfrei zu laufen und daher ist mein Trainingsplan natürlich komplett hinfällig. Ich habe quasi seit Weihnachten keinen Langen Lauf mehr absolviert. Und das reicht leider nicht für mich, die 50 km sicher zu absolvieren.

Daher habe ich gestern meine Absage rausgeschickt.

Aber was solls.

Ich nutze die Zeit für viel Crosstraining, regelmäßiges Stretching und rolle fast täglich auf meiner Black Roll*.

Ich würde nur gerne bis zum Seilerseelauf wieder fit sein. Als Mitglied des Orga-Teams würde ich dort außerdem auch gerne ein paar Runden drehen.

Und den Rest des Jahres nutze ich eben, um mich für Rodgau 2018 vorzubereiten.

Dann gehe ich eben noch besser trainiert an den Start 🙂

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Der erste…

…“Wettkampf“ des Jahres steht in meiner Terminplanung: der 24-Stunden-Lauf am Seilersee.

Wobei dieser Lauf für mich keinen Wettkampf im klassischen Sinne darstellt, höchstens gegen mich selbst… Ziel ist es (für mich), einfach soweit zu kommen, wie es geht.

Ich werde, wenn alles gut geht, dort dieses Jahr zum dritten Mal starten.

Im ersten Jahr war ich als sog. „Freerunner“ dort. Man startet wann man will und läuft so lange, wie man lustig ist. Auf Grund fieser Knieprobleme musste ich leider nach 15km aussteigen.

Das Jahr danach (2012) hatte ich mich für den 6h-Lauf angemeldet. Nach 3h30min und 30km habe ich auch diesen Lauf beendet.

Dieses Jahr werde ich wieder als Freerunner starten. Ich möchte einfach so laufen, wie ich Spaß habe und mich keinem Erwartungen aussetzen, die ich vielleicht nicht erfüllen kann.

Legt man die letzten beiden Jahre zugrunde, müssten dieses Jahr entweder 45km oder 60km drin sein (ja nach Muster, welches man hier erkennen könnte 😉 ), Aber wie gesagt: kein falscher Druck!

Dann noch etwas in eigener Sache:

Ich habe diesen Blog mit Facebook diskonnektiert (und werde dort ausmisten!). Nach einigen Überlegungen und verschiedenen Anstößen aus meinem Umfeld, werde ich dort (bei fb) meine Aktivitäten und meinen „Freundeskreis“ verringern.

Also: wer meinen Blog lesen möchte, sollte diesen nicht über Networked-Blogs o.ä. abboniert haben, sondern hier persönlich vorbeischauen.

(Noch) kein Ultra

Der Seilersee-Lauf 2012 ist Geschichte.

Und wie der Titel schon sagt, habe ich meine gesteckten Ziele nicht erreichen können.

Aber fangen wir von vorne an.

Den Samstag-Morgen bin ich schon recht früh aufgestanden, hat mich doch meine Nervosität vor dem Lauf nicht länger schlafen lassen.

Kaffee anstellen, Duschen, rasieren. Warten.

Irgendwann wurde dann auch der Rest der Familie wach und es gab ein gemeinsames Frühstück.

Danach haben mich dann meine liebsten zum Seilersee gebracht. Ich wollte gerne früher da sein, um den einen oder anderen vor dem Lauf noch zu treffen.

So habe ich noch bei Rolli von Wat Läuft vorbeigeschaut, da ich sowieso neue Asphalt-Schuhe brauchte und habe mir die Hoka One Ones zugelegt. Dann noch den Soulrunner, die Claudia mit Nachwuchs und noch ein paar andere bekannte aber auch neue Gesichter getroffen.

Nach ein bisschen quasseln, nochmal die neuralgischen Stellen nachfetten, gings dann um 12.00 Uhr auf die Piste.

Inzwischen war es knüppelwarm geworden (auf dem Heimweg habe ich an einer Apotheke gemessene 29°C gesehen, und da hatten wir bereits späten Nachmittag!).

Die neuen Schuhe sollten gleich an Ort und Stelle getestet werden und liefen daher auch mit. Superleichtes Laufgefühl, nur die dicke Sohle verleitet etwas zum „Schlurfen“.

Die ersten Runden gingen trotz Hitze auch locker-leicht rum. Allerdings habe ich ab der zweiten Runde (eine Runde betrug ca. 1,7km) angefangen am VP zu trinken (wie die meisten, glaube ich).

Der Flüssigkeitsverlust war immens.

Ab Kilometer 20 merkte ich so langsam, dass es schwierig wurde. Hatte ich die ersten Runden in knapp 12min hinter mich gebracht, wurde es jetzt mit jeder Runde langsamer. Als ich dann nach 30km mir die Frage stellen musste: entweder die letzten zwei Stunden (30km in 4h!!!) gehend zu vollenden, oder eben abzubrechen, habe ich mich fürs Abbrechen entschieden.

Ich war nicht gekommen, um zu wandern!

Lieber ein ehrliches Ende als sich noch irgendwie über die Zeit würgen. Laufen soll ja schließlich Spaß bringen.

Also Rucksack geholt, schnell die Familie angerufen, die sich fast schon auf dem Heimweg befand, dass man doch mitkommt, am VP vorbei und noch etwas trinken und weg.

Meine Lehre daraus: der Sommer wird genutzt um Läufe bei fiesen Temperaturen zu trainieren und es müssen mehr lange Läufe werden.

Seilersee: wir sehen uns wieder!

Letztes Jahr waren es ja leider nur 14km wegen „Knie“, 2012 nur 4h und 30km, 2013 wirds dann klappen!

Da bin ich mir ganz sicher.

Und jetzt gehe ich gleich laufen! 🙂

Prä Seilersee

Guten Morgen!

Die letzten Wochen waren zu voll, als dass ich hätte hier in Ruhe posten können.

Heute gehts auf jeden Fall zum Seilersee. Mein Debut auf einem Ultra-Lauf. Sechs Stunden sollen es werden…

Der Rest der Familie schläft noch, ich sitze mit meinem Kaffee vorm PC und werde langsam nervös.

Ich werde auf jeden Fall berichten.

Drückt mir die Daumen 🙂

Zwei Tage lauffrei!

Heute bin ich den fünften Tag in Folge gelaufen und freue mich auf mindestens zwei lauffreie Tage.

Die 10km heute: im lächerlichen Tempo. Die Beine waren einfach leer.

Dafür habe ich das erste Mal in diesem Jahr den Eindruck, mit diesem Laufpensum den 6h-Seilerseelauf meistern zu können.

Folgt man der Faustregel: das Wochenpensum muss mindestens der Strecke entsprechen, die im Wettkampf gelaufen werden soll (z.B. ein Wochenpensum von ca. 42km um einen Marathon lediglich zu finishen), habe ich ab jetzt gute Chancen, die 6h durchzuhalten.

Wir reden aber lediglich vom finishen. Von Zeiten schweigen wir lieber…