Rodgau 50: Trainingswoche 2 – Montag

Heute habe ich mit Entsetzen festgestellt, dass mein Trainingsplan auf dem Weihnachtswochenende Samstags (also Heiligabend) 15 km und am Sonntag (1. Weihnachtstag) 35 km vorgibt.

Wie genau ich das machen soll, weiß ich noch nicht. Die 15 km am 24.12. sollten früh morgens machbar sein. Schwierig werden die 35km. Heiligabend wird spät bei uns werden und wir werden auch Wein trinken. Da werde ich nicht morgens um 5 Uhr aus dem Bett kommen, 35 km zu laufen.

Was sagen denn die Trainingsexperten zu dem Plan, die 35 km am Samstag zu machen und dafür die 15 km am Sonntag? Bitte hinterlasst mir Eure Meinungen in den Kommentaren.

Der Trainingsmontag:

Montag ist Crosstrainingtag: Ich habe diese Übungen für mein Knie gemacht

Anschließend wurde ein Teil von Sebastians Adventskalender nachgeholt:

Morgen stehen dann ruhige 10 km an.

Rodgau 50: Trainingswoche 1

Die erste offizielle Trainingswoche lief wie geplant:

Macht in Summe 50km.

Allerdings macht mir mein rechtes Knie zu schaffen. Ich werde diese Woche daran arbeiten, eine schwerwiegende ITBS zu verhindern. Noch kann ich laufen, sollte sich das jedoch verschlimmern, steht Rodgau auf der Kippe.

Und ich habe leider ab Freitag Sebastians Adventskalender schleifen lassen, so dass ich diese Woche noch einiges nachzuholen habe.

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Rodgau 50: Update Trainingswoche 0, Planung Woche 1

Gut, dass ich quasi eine Woche vorher gestartet bin!

Erstes Learning dieser Trainingswoche:

Ich muss meine Woche anders einteilen!

Ich bin das Training wie geplant angegangen:

  • Montag: Crosstraining
  • Dienstag: 10km EDL
  • Mittwoch: Ruhetag b
  • Donnerstag: eigentlich hätten hier Intervalle auf dem Plan gestanden, stattdessen 10km mit dem Lauftreff im EDL-Tempo.
  • Freitag: Crosstraining
  • Samstag: habe ich dann abends Intervalle geballert (4x1km mit Trabpausen).
  • Sonntag: bin ich morgens für den Langen Lauf nicht aus dem Bett gekommen und der Rest des Tages war mit Familie geplant. Dafür habe ich dann Crosstraining gemacht…

Das heißt für diese Woche, also die echte Trainingswoche 1:

Keine Intervalle am Tag vor dem Langen Lauf!

Hätte ich Idiot eigentlich auch alleine drauf kommen können. Da läuft man schon einige Jahre und macht trotzdem solche Fehler. Ich habe aber schon ewig keine Intervalle mehr geballert und habe das echt unterschätzt. Als Strafe fehlt mir jetzt also ein längerer Lauf in der Vorbereitung.

Daher die Planung für diese Woche:

  • Montag: Crosstraining, Intervalle oder 10km EDL
  • Dienstag: Intervalle, 10km EDL oder Crosstraining
  • Mittwoch: Puffertag, d.h. hier wird nachgeholt, was ich am Montag oder Dienstag nicht geschafft habe. Intervalle haben Vorrang. Wenn alles im Plan, dann Ruhetag.
  • Donnerstag: Lauftreff. Wenn noch kein 10km EDL dann heute, evtl. die Strecke an den Lauftreff dranhängen.
  • Freitag: Puffertag, alles nachholen, was bisher nicht geschafft wurde, sonst lockerer Lauf oder Ruhetag.
  • Samstag: Wie Freitag. Auf keinen Fall Intervalle!
  • Sonntag: 25km

Ich hoffe, das klappt diese Woche besser. Es sollte eigentlich genug Flexibilität im Plan sein.

Hinzu kommt, ich habe bei den Intervallen am rechten Knie außen Schmerzen bekommen. Und es zog auf dem Schienbein. Ich hatte das alles schonmal: eine ITBS. Und die Schmerzen auf dem Schienbein könnten Shin Splints andeuten.

Direkt nach dem Training musste ich humpeln. Wurde aber schnell besser. Bromelain eingeworfen und hoffen, dass es nicht schlimmer wird.

Sollte ich bei den Intervallen weiter Schmerzen bekommen, werde ich die aussetzen.

Vielleicht hat ja jemand gute Tipps, wie ich eine beginnende ITBS verhindern kann und kennt gute Alternativen für die Intervalle?

Würde mich über Erfahrungen eurerseits freuen.

 

 

 

Hoffnung!

Das letzte mal habe ich am 04.06. was geschrieben. Dann bin ich auch, wie angekündigt, pünktlichst am 03.07. wieder laufen gewesen.

War aber leider nix.

Da hatte ich schon 6 Wochen strikte Pause hinter mir.

Ich glaube, seitdem war ich ein- oder zweimla auch wieder locker laufen. Aber immer mit dem gleichen Effekt: Schmerzen an der linken Knieaußenseite.

Jetzt habe ich Urlaub und hab es gestern mal wieder gewagt. Ich werfe mal ein vorsichtiges „Schmerzfrei“ in die Runde.

Lockere 6km, schnurgerade, ohne Steigungen, auf Asphalt.

Heute habe ich leichten Muskelkater (ärgerlich, die ganze hart erarbeitete Kondition futsch!). Aber egal: hauptsache wieder laufen!

Ich bin gestern losgetrabt und nach drei Schritten dachte ich: Endlich! Ein unglaublich gutes Gefühl!

Wer ebenfalls läuft, wird mich vielleicht verstehen…

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass mein Knie hält, was es verspricht und ich um die O.P., die ich schon fast eingeplant hatte, drumherumkomme.

Und da ich heute schon den ganzen Tag an meiner Diplomarbeit verbracht habe, werde ich mich jetzt mal mit einer kleinen „Joggingrunde“ belohnen.

In diesem Sinne:

Laufpause… mal wieder

Der Titel sagt eigentlich schon alles.

Heute bricht die zweite Woche meiner verletzungsbedingten Laufpause an. Am 03.07. darf ich wieder.

Mein Krankengymnast hat mir 6 Wochen Pause verordnet. An die werde ich mich auch halten. Es fällt allerdings schwer. Alternativtraining ist leider auch nicht so mein Ding.

Und ich habe mir vorgenommen, sobald ich genesen bin und sollte mein Knie es zulassen, zu „streaken“, also täglich zu laufen.

Dafür habe ich inzwischen „Born tu Run“ verschlungen. Nach der letzten Seite habe ich es einen Tag an die Seite gelegt und dann am nächsten Tag wieder angefangen zu lesen. Das ist mir das letzte mal mit „Der Unendlichen Geschichte“ von Michael Ende passiert. Und das ist fast 30 Jahre her!

Außerdem „stalke“ ich jetzt die Charaktere aus „Born to Run“ bei Facebook. McDougall hat, wie mir scheint, einige schriftstellerische Freiheiten ausgelebt. Allein schon die Tatsache, dass „Caballo Blanco“ a.k.a Micah True (und er scheint es wirklich zu sein) einen fb-Account hat, machte mich stutzig. Aber dafür postet er interessante Sachen und relativiert die idealisierte Beschreibung der Tarahumara deutlich.

Das schmälert jedoch nicht den inspirierenden Charakter des Buches.

15.05.2011: Eine Frage der Technik?

Entweder bessert sich mein Knie einfach so…

…oder es ist auf Grund meines Laufstils….

…oder es sind die Barfuß-Einheiten…

…oder es ist was ganz anderes…

Eines ist jedoch gewiss: je häufiger ich barfuß laufe, desto mehr scheine ich zum Vorfußläufer zu werden.

Auf jeden Fall werde ich versuchen, in den nächsten Tagen mal wieder mehr als 5km zu laufen.

Heute waren es entspannte 5km. Und weil sie so entspannt waren, bin ich zum Schluss noch etwas über Wiesen und durch Gebüsch gerannt. Manchmal muss man einfach mal aus der Spaß an der Freude ein bisschen rennen 🙂

08.05.2011: Barfuß, die Dritte

Distanz: 5km

Ein Lauf bei strahlendem Sonnenschein und laut Radio bei 29°C. Super!

Meine Barfuß-Strecken werden immer länger und es scheint sich zu bewahrheiten, dass, je länger ich ohne Schuhe laufe, meine Knieprobleme besser werden.

Das Tempo erhöht sich nach und nach von ganz alleine und meine Fußsohlen gewöhnen sich auch so langsam an die ungewohnte Belastung. Allerdings habe ich mir die erste „Verletzung“ an der Fußsohle erlaufen. Ein Splitter hatte sich festgesetzt und musste erst entfernt werden, bevor ich weiterlaufen konnte.

Nächste Anschaffung werden daher  auf jeden Fall ein paar VFF sein (aber erst muss das Auto repariert werden und durch den TÜV, ein neuer Laptop müsste eigentlich auch erst her…).

Schön sind auch immer wieder die Blicke von Spaziergängern, wenn man ihnen Barfuß begegnet… 😉

Und ich habe mir gestern in meiner Bahnhofsbuchhandlung „Born to Run“ bestellt. Kommt morgen an. Freu mich schon.