Manchmal läuft es nicht

Sonntag sollte es eigentlich ein langer Lauf werden. 30km.

Der Morgen fing wie immer an diesen Tagen damit an, dass mein Wecker um 5.00 Uhr geklingelt hat. Da fiel es mir schon ausgesprochen schwer, mich aus dem Bett zu motivieren. Aber im Januar stehen 50km in Rodgau an. Und die letzten drei Wochen waren aus verschiedensten Gründen sehr laufarm.

Also: Wat mutt, dat mutt!

Kaffee kochen, vom Vorabend bereitgelegte Laufkleidung anziehen, Joghurt verspeisen (Vielleicht war das der Fehler?! Sonst esse ich immer vor meinen langen Läufen Banane 😉 ).

Und dann los.

Es ist kalt. Es ist windig. Und es ist regnerisch.

Als ich den Reißverschluss meiner Laufjacke weiter hochziehen will, verhakt sich dieser.

Stehen bleiben.

Rupfen, ziehen, fluchen.

Es hilft nichts. Er hat sich festgefressen.

Allerdings hängt der Reißverschluss so dämlich, dass die Jacke nicht richtig auf und nicht richtig zu ist. So kann und will ich nicht laufen.

Also entnervt wieder nach Hause.

Aber auch dort bekomme ich das Mistding nicht gelöst.

Gefrustet beschließe ich, dass ich jetzt nicht laufen gehe. Stattdessen lieber Kaffee trinken und ein bisschen für den Blog schreiben.

Um 6.30 Uhr steht auch meine Jüngste auf der Matte und will bespaßt werden. Irgendwann schiebe ich noch eine Runde Bodyweight-Training nach Mark Lauren ein.

Nachdem meine Frau irgendwann aufgestanden ist, ist die so nett, geduldig und lieb und richtet den Reißverschluss wieder (ich habe einfach keine Geduld für sowas!).

Nachmittags entschließe ich mich dann, noch einen Versuch zu wagen.

Ergebnis:

Ich bin zu warm angezogen (Wer bitte hat 11°C bestellt?!), Puls viel zu hoch, extremer Wind, Gehpausen. Nach 12km bin ich wiederum genervt zu Hause.

Heute am Montag erklärt sich dann zumindest ein Teil:

Gliederschmerzen, Halsschmerzen, insgesamt schlapp. Ich habe wohl eine Erkältung in den Knochen.

Das erklärt den Puls und meine schlechte Leistung.

Für den Reißverschluss muss ich noch einen Schuldigen finden…

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Na toll!

Na toll zum ersten:

Hatte ich doch vor, mir die Garmin Forerunner 305 zuzulegen. Dummerweise habe ich nicht zugeschlagen, als die Preise in den Keller gingen. Mein zögerliches Kaufverhalten hat mich jetzt in die Situation gebracht, dass Garmin inzwischen die FR 305 vom Markt genommen hat und die Preise ins Lächerliche steigen.

Jetzt habe ich mich mal wieder umgeschaut und stelle mal eine Frage in die laufende GPS-affine Runde: Taugt die 205 was? Die kann zwar keinen Puls messen, aber da ich sowieso mal wieder ohne Pulsgurt laufe, wäre das eigentlich egal. Und wenn ich mal pulsgesteuert trainieren will, kann ich eben meine alte, nicht-GPS-fähige Uhr wieder rauskramen.

Man kann anscheinen nicht alles haben.

Na toll zum zweiten:

Habe mir gestern anscheinend den hinteren Oberschenkel gezerrt. Den ganzen Tag nur humpelnd unterwegs gewesen. Hoffe, dass das morgen wieder besser ist.

Laufim-Puls-e

In letzter Zeit habe ich mich wieder vermehrt mit pulsgesteuertem Laufen auseinandergesetzt.

Zunächst gedanklich, und gestern dann auch mal wieder praktisch.

Ich bin also meine 12km-Runde gelaufen und habe versucht, meine Pulsfrequenz im GA1-Bereich zu halten.

Meine „Hausrunde“ startet allerdings über 1km mit maximaler Steigung. Hier knallt meine Pulsfrequenz direkt in schwindelerregende Höhen. Die restliche Strecke beinhaltet zwar nicht mehr solche Steigungen, dafür aber durchaus längere Anstiege. Also immer schön rauf und runter.

Die Steigungen musste ich maximal langsam laufen, um den Puls unten zu halten, und bergab musste ich mich bremsen, um den Puls wieder „runter zu prügeln“.

Ergebnis war, dass ich für 12km 1h29min gebraucht habe, dafür aber natürlich den Effekt hatte, dass ich vom körperlichen Befinden her ewig so hätte weiterlaufen können.

Hier ein paar Daten:

Puls avg. 159

Puls max 183

Ich denke, ich werde in nächster Zeit mal wieder häufiger den Pulsgurt anlegen, um die Fettverbrennung anzukurbeln. War vielleicht doch gut, mal wieder etwas Technik ins Lauftraining zu bringen.