Rodgau 2017 ist tot, es lebe Rodgau 2018!

Vielleicht ist dem einem oder anderen aufgefallen, dass ich meinen Trainingsverlauf zum 50 km-Ultra in Rodgau nicht mehr poste. Grund ist, dass ich mein Knie leider verletzt habe.

Vermutlich wieder eine ITBS.

Ich schaffe es aktuell nur ca. 5km schmerzfrei zu laufen und daher ist mein Trainingsplan natürlich komplett hinfällig. Ich habe quasi seit Weihnachten keinen Langen Lauf mehr absolviert. Und das reicht leider nicht für mich, die 50 km sicher zu absolvieren.

Daher habe ich gestern meine Absage rausgeschickt.

Aber was solls.

Ich nutze die Zeit für viel Crosstraining, regelmäßiges Stretching und rolle fast täglich auf meiner Black Roll*.

Ich würde nur gerne bis zum Seilerseelauf wieder fit sein. Als Mitglied des Orga-Teams würde ich dort außerdem auch gerne ein paar Runden drehen.

Und den Rest des Jahres nutze ich eben, um mich für Rodgau 2018 vorzubereiten.

Dann gehe ich eben noch besser trainiert an den Start 🙂

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Rodgau 50: Trainingswoche 2

Da geht er hin, mein Trainingsplan und meine Ambitionen für meinen ersten 50er.

Montag und Dienstag habe ich nicht trainiert, da dies mit Job und Familie nicht passte.

Mittwoch habe ich dann meine 10 km EDL gemacht und Freitag dann anstatt Intervalle ein Fahrtspiel eingebaut (auch hier fehlte mal wieder etwas Zeit). Mein Bein hat zwar wieder etwas gemuckt, aber nicht dramatisch.

Samstag sollten es dann lockere 10 km wieder werden. Also ausgeschlafen und nach dem Frühstück in die Laufklamotten. Hier merkte ich recht schnell, dass mein Knie heute etwas mehr schmerzte, aber es ließ sich laufen.

Nach knapp 5 km klingelte mein Handy und zu Hause war dran. Beim Stehenbleiben und Gehen merkte ich diesmal einen stechenden Schmerz an der rechten Knieaußenseite und es war klar: da ist sie wieder, meine ITBS.

Schei…!!!

Ich bin dann nach Hause gehumpelt, bzw. habe noch einmal versucht anzulaufen, hatte aber keinen Zweck. Auf halber Strecke hat mich dann meine Frau abgeholt und ich habe das Wochenende mit Keksen und am Sonntag mit Glühwein auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt gefrustet verbracht.

Allerdings habe ich mir noch direkt am Samstag eine Black Roll (Affiliate Link) bestellt und die sollte Dank Amazon Prime noch heute ankommen.

Dann werde ich sehen, was die bringt.

Ich werde also die kommende Zeit mit Alternativtraining und moderaten Laufeinheiten verbringen.

Meine letzte ITBS hat mich fast ein halbes Jahr rausgehauen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Ich hoffe, dass wenigstens der Seilersee machbar ist.

Und ein weiteres Learning für mich: jedes mal, wenn ich mit einem Trainingsplan trainiere, verletze ich mich. Ich überlege ernsthaft, ob ich nicht auch in Zukunft weiterhin auf drauf los trainiere, mehr und konsequenter Alternativtraining einbaue und hoffe, damit vielleicht keine Bestzeiten zu erreichen, dafür aber gesund zu laufen?!

Wir werden sehen.

Rodgau 50: Trainingswoche 2 – Montag

Heute habe ich mit Entsetzen festgestellt, dass mein Trainingsplan auf dem Weihnachtswochenende Samstags (also Heiligabend) 15 km und am Sonntag (1. Weihnachtstag) 35 km vorgibt.

Wie genau ich das machen soll, weiß ich noch nicht. Die 15 km am 24.12. sollten früh morgens machbar sein. Schwierig werden die 35km. Heiligabend wird spät bei uns werden und wir werden auch Wein trinken. Da werde ich nicht morgens um 5 Uhr aus dem Bett kommen, 35 km zu laufen.

Was sagen denn die Trainingsexperten zu dem Plan, die 35 km am Samstag zu machen und dafür die 15 km am Sonntag? Bitte hinterlasst mir Eure Meinungen in den Kommentaren.

Der Trainingsmontag:

Montag ist Crosstrainingtag: Ich habe diese Übungen für mein Knie gemacht

Anschließend wurde ein Teil von Sebastians Adventskalender nachgeholt:

Morgen stehen dann ruhige 10 km an.

Rodgau 50: Trainingswoche 1

Die erste offizielle Trainingswoche lief wie geplant:

Macht in Summe 50km.

Allerdings macht mir mein rechtes Knie zu schaffen. Ich werde diese Woche daran arbeiten, eine schwerwiegende ITBS zu verhindern. Noch kann ich laufen, sollte sich das jedoch verschlimmern, steht Rodgau auf der Kippe.

Und ich habe leider ab Freitag Sebastians Adventskalender schleifen lassen, so dass ich diese Woche noch einiges nachzuholen habe.

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Hoffnung!

Das letzte mal habe ich am 04.06. was geschrieben. Dann bin ich auch, wie angekündigt, pünktlichst am 03.07. wieder laufen gewesen.

War aber leider nix.

Da hatte ich schon 6 Wochen strikte Pause hinter mir.

Ich glaube, seitdem war ich ein- oder zweimla auch wieder locker laufen. Aber immer mit dem gleichen Effekt: Schmerzen an der linken Knieaußenseite.

Jetzt habe ich Urlaub und hab es gestern mal wieder gewagt. Ich werfe mal ein vorsichtiges „Schmerzfrei“ in die Runde.

Lockere 6km, schnurgerade, ohne Steigungen, auf Asphalt.

Heute habe ich leichten Muskelkater (ärgerlich, die ganze hart erarbeitete Kondition futsch!). Aber egal: hauptsache wieder laufen!

Ich bin gestern losgetrabt und nach drei Schritten dachte ich: Endlich! Ein unglaublich gutes Gefühl!

Wer ebenfalls läuft, wird mich vielleicht verstehen…

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass mein Knie hält, was es verspricht und ich um die O.P., die ich schon fast eingeplant hatte, drumherumkomme.

Und da ich heute schon den ganzen Tag an meiner Diplomarbeit verbracht habe, werde ich mich jetzt mal mit einer kleinen „Joggingrunde“ belohnen.

In diesem Sinne:

Laufpause… mal wieder

Der Titel sagt eigentlich schon alles.

Heute bricht die zweite Woche meiner verletzungsbedingten Laufpause an. Am 03.07. darf ich wieder.

Mein Krankengymnast hat mir 6 Wochen Pause verordnet. An die werde ich mich auch halten. Es fällt allerdings schwer. Alternativtraining ist leider auch nicht so mein Ding.

Und ich habe mir vorgenommen, sobald ich genesen bin und sollte mein Knie es zulassen, zu „streaken“, also täglich zu laufen.

Dafür habe ich inzwischen „Born tu Run“ verschlungen. Nach der letzten Seite habe ich es einen Tag an die Seite gelegt und dann am nächsten Tag wieder angefangen zu lesen. Das ist mir das letzte mal mit „Der Unendlichen Geschichte“ von Michael Ende passiert. Und das ist fast 30 Jahre her!

Außerdem „stalke“ ich jetzt die Charaktere aus „Born to Run“ bei Facebook. McDougall hat, wie mir scheint, einige schriftstellerische Freiheiten ausgelebt. Allein schon die Tatsache, dass „Caballo Blanco“ a.k.a Micah True (und er scheint es wirklich zu sein) einen fb-Account hat, machte mich stutzig. Aber dafür postet er interessante Sachen und relativiert die idealisierte Beschreibung der Tarahumara deutlich.

Das schmälert jedoch nicht den inspirierenden Charakter des Buches.

15.05.2011: Eine Frage der Technik?

Entweder bessert sich mein Knie einfach so…

…oder es ist auf Grund meines Laufstils….

…oder es sind die Barfuß-Einheiten…

…oder es ist was ganz anderes…

Eines ist jedoch gewiss: je häufiger ich barfuß laufe, desto mehr scheine ich zum Vorfußläufer zu werden.

Auf jeden Fall werde ich versuchen, in den nächsten Tagen mal wieder mehr als 5km zu laufen.

Heute waren es entspannte 5km. Und weil sie so entspannt waren, bin ich zum Schluss noch etwas über Wiesen und durch Gebüsch gerannt. Manchmal muss man einfach mal aus der Spaß an der Freude ein bisschen rennen 🙂