14. Schwerter Hospizlauf

Am 18.09.2016 bin ich relativ spontan zum Hospizlauf nach Schwerte gefahren.

Der Hospizlauf ist ein Spendenlauf, bei dem sich jeder Läufer einen Sponsor sucht und dieser für jede Runde einen Betrag X zahlt. Der Erlös geht dann eben an das Schwerter Hospiz. Früher bin ich immer für meinen alten Arbeitgeber gelaufen, dieses Jahr musste ich mir einen anderen Sponsor suchen oder eben selber zahlen. Als jedoch eine Lauffreundin auf Facebook postete, dass die Ruhr Nachrichten dieses Jahr jeden sponsorn, der möchte, war die Entscheidung klar und es gab keine Ausreden mehr.

Sonntag morgen ging es dann entspannt nach Schwerte, der Lauf startete ja erst um 11.00 Uhr. Vorher kurz bei den Ruhr Nachrichten einen Zettel mit meinen Daten ausgefüllt, ging es dann auf die Strecke.

Die Strecke selber ist ein Rundkurs durch die Innenstadt von ca. 750m. Traditionell nehmen neben den Einzelstartern sehr viele Unternehmen, aber auch Kindergärten und Schulen an der Veranstaltung teil. Dementsprechend trubelig ist dann auch auf der Strecke: Kinder bei ihren Eltern an der Hand, auf dem Laufrad, mit Tretroller, auf dem Fahrrad, Walker, Rollstuhlfahrer, Jogger, Ultras,… alles dabei.

Ein buntes Treiben!

Zwischendurch musste ich nochmal zweimal ans Handy, da ich Rufdienst hatte. Aber es ging ja nicht um Bestzeiten, sondern um den guten Zweck.

Nach knapp zweieinhalb Stunden hatte ich dann einen Halbmarathon voll und meinen Langen Lauf für dieses Wochenende erledigt.

Zu Hause habe ich dann noch erfolgreich unsere Spülmaschine repariert und damit insgesamt ein erfolgreiches Wochenende hinter mich gebracht.

Nächstes jahr werde ich wieder mit dabei sein.

Und Du?

Hier noch ein paar (verwackelte) Impressionen vom Lauf:

 

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Rund um Iserlohn: Lössel – Genna/Stenglingsen (07.07.2013)

Heute war Teil 1 der Umrundung Iserlohns. Los ging es mit dem Auto nach Lössel       . Dort auf einer kleinen Anwohnerstraße Richtung Letmathe. Ich hatte mir heute meine Hokas angezogen, da ich anhand der Wanderwegbeschreibung mit einem großen Asphaltanteil rechnete. Nach knapp zwei Kilometern wandelte sich die Straße dann allerdings in einen sehr schönen Waldweg. Auf einem Höhenweg ging es zwischen Grüner Tal und Lennetal hinab nach Letmathe. Dort allerdings wurde die Strecke recht unansehnlich. An einer stark befahrenen Straße (na gut, wir hatten erst 6.30 Uhr an einem Sonntag, aber sonst ist hier viel los) ging es dann in ein Industriegebiet (Genna). Und dort durfte ich dann erfahren, warum ich Wald jederzeit der Straße vorziehe. In dem Industriegebiet sah ich noch weit vor mir zwei Jugendliche/junge Erwachsene. Typ: Ich bin Gangsta. Ich mach dich platt, du Opfer! Ganz offensichtlich noch von der letzten Nacht übrig geblieben. Da hier keine Anwohner waren und auch keine Autos fuhren, verfiel ich vom Laufen ins Gehen und näherte mich den beiden nur langsam. Als diese mich dann bemerkten, sich umdrehten, stehenblieben und ganz offensichtlich auf mich warteten, bin ich umgedreht. Ich fand die Situation einfach (aus dem Bauch heraus) unangenehm und bedrohlich.

Schade. Dieser Teil der Strecke sollte dann auf jeden Fall in den Tag gelegt werden. Auf der Heimfahrt habe ich noch einen Umweg eingelegt, bin die Strecke nochmal abgefahren und habe auch eine Alternativroute gefunden.

Aber ein paar Fotos gibts auch noch.

Hier gehts los, immer dem Zeichen nach:

Bild

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Ruhrstadtlauf 2012

Damit ist der Ruhrstadtlauf in Schwerte ebenfalls für dieses Jahr erledigt.

Ich hatte erst etwas Sorge, ob ich überhaupt starten kann bzw. den Lauf erfolgreich beenden werde. Ich hatte mir den Dienstag vorher eine Überlastung am rechten Fuß zugezogen: Schmerzen an der äußeren Unterseite. Mein Verdacht: eine Tendovaginitis.

Ich habe dann für den Lauf meine Hokas angezogen. Eigentlich ein Schuh für längere Strecken. Aber da die meine neuesten sind und gut gedämpft, habe ich die zum Schutz meiner überlasteten Füße ausgewählt.

Pünktlich um 19:35 ging es dann los.

Die Strecke war ein Rundlauf von ca. 1,4km der siebenmal absolviert werden musste plus Vorstart, um auf die 10km zu kommen. Der Lauf ging von der Rohrmeisterei durch die Ruhrwiesen und durch eine Kleingartenanlage und war extrem flach (27 Höhenmeter auf die gesamte Distanz).

Anfangs habe ich mich an andere Läufer geklemmt, die ungefähr eine Pace von 4:30-5:00 hatten. Eigentlich war klar, das die das Tempo nicht würde halten könne, aber ich wollte sehen, „was geht“.

Erwartungsgemäß kam nach ca. 5km der Einbruch und ich habe den Lauf in 58min (57:26 selbst gemessen) absolviert.

Mein Ziel: sub 60 habe ich damit erreicht.

Nächstes Jahr dann sub 55?

Lange Läufe

Die ersten beiden „30er“ habe ich hinter mir.
Als Strecke hatte ich mir den Weg von Iserlohn nach Hemer über den Fahrradweg, dann durch die Stadt Richtung B7, dieser folgen bis nach Menden. In Menden parallel zur Hönne, dann zur Platten Heide, von dort aus durch die Felder Richtung Sümmern, runter nach Barendorf und von dort aus der Barstraße folgen, den Schapker Weg rauf und wieder nach Hause.
Beide Läufe hatten so ihre Tücken, aber ich habe beide trotz aller Widrigkeiten beendet. Gut, dass mir die Probleme im Training bereits begegnen. Dann weiß ich wenigstens, worauf ich mich am Seilersee einstellen muss.
Beim ersten Lauf habe ich mir binnen kürzester Zeit (noch keine 10km hinter mich gebracht), einen Wolf gelaufen. Woran es gelegen hat? Ich kann es nicht sagen. Eigentlich hatte ich gute Laufsachen an: gute Qualität, alles saß eigentlich prima.
Also Gehpause einlegen, an den Klamotten ziehen und zurechtrücken. Wieder anlaufen. Wieder tuts weh. Und von vorne.
An dieser Stelle habe ich mir dann überlegt, den Lauf abzubrechen und den Heimweg anzutreten. Irgendwann war ich das Problem aber wieder los. Keine Ahnung, was jetzt anders war. Egal. Weiterlaufen.
Der Rest der Strecke klappte dann problemlos. Auch wenn es anstrengend war. Kurz vor zu Hause habe ich dann einen Zwischenstopp beim Bäcker eingelegt und Brötchen mitgebracht.
Karfreitag sollte dann der zweite Lange Lauf über 30km folgen.
Dieser Lauf war diesmal von Magen-Darm-Problemen gekennzeichnet.
Wenn ich es einrichten kann, laufe ich meine langen Strecken am Wochenende früh morgens. Da ich zum einen so früh noch nichts essen kann und zum anderen Medikamente nehme, die ich nüchtern schlucken und dann noch mindestens eine halbe Stunde nüchtern bleiben muss, fällt i.d.R. ein ausgiebiges Frühstück aus. An diesem Morgen blieb es dann auch erstmal bei einer Banane.
Nach 5km bekam ich allerdings ordentlich Hunger. Also den ersten Riegel eingeworfen. Nach ca. 8km bekam ich dann Magenkrämpfe, die in einem Zwischenstopp mündeten. Details erspare ich meinen Lesern. Nach ca. 13km dafür wieder Hunger…
Diesmal kamen mir die 30km deutlich weniger anstrengend vor. Auch die Regenerationszeit scheint sich bereits zu verkürzen (gestern gelaufen, heute kaum müde Beine).
Was diese Woche ebenfalls sehr nett war, dass ich von der Runners World als Testläufer für die Kompressionssocken von CEP ausgewählt worden bin.
Ich bin gespannt, wie die sind. Vielleicht darf ich die ja schon beim nächsten Training tragen. Spätestens jedoch am Seilersee.

Gestern…

sehr schöne 14,5km gelaufen.

Und es war sogar nahezu warm! Ich hatte mir anscheinend die genau richtige Tageszeit rausgesucht, den späten Vormittag, und damit sogar etwas Sonne erwischt (der Rest des Tages ging dann wieder in Nieselregen unter).

Dafür wurde ich auch mit einem Reiher belohnt, kaum dass ich fünf Minuten gelaufen war.

Heute bin ich dann nach der Arbeit wieder meine „Feierabendstrecke“ gelaufen und die letzte Steigung zu uns nach Hause sogar wieder durchgelaufen. So langsam kehrt meine alte Fitness wieder zurück.

Aber trotzdem: 6 Stunden am Seilersee, ja oder nein?

Ich bin mir noch nicht sicher…

Jetzt geht es wieder…

…besser.

Gestern schöne, entspannte 9,5km mit der kleinen Kleinen im Joggster.

Zur Ruhigstellung gab es am Anfang einen Keks. Dafür wurde ich mit einem entspannten Kind belohnt, das nahezu die komplette Strecke entspannt im Kinderwagen saß.

Nur der letzte Kilometer schien etwas zu nerven. Da halfen weder Kekse noch Getränke.

Insgesamt ein sehr schöner Lauf, bei spät-nachmittäglicher Sonne. Seit langem mal wieder nur mit dünner Jacke und Dreiviertel-Tight.

Der Frühling kann kommen 🙂

Heute gibt es keine Bilder…

… dafür aber mehr Text 😉

Die Nacht war leider etwas unruhig, da die „Lütte“ sich immer wieder mal gemeldet hat. Dafür war ich dann aber auch schon um kurz vor 6 auf und konnte dann um 7.00 Uhr starten.

Los ging es noch mit der Stirnlampe, über den Fahradweg von Iserlohn nach Hemer. Dort über den Duloh, wo ich dann bei einer kleinen Pinkelpause Handschuhe und Lampe im Rucksack verstaut habe. Schade, dass ich heute keine Kamera dabei hatte. Der Blick über das erwachende Städtchen in der Morgensonne und dabei über gefrorene Wiesen laufen: unbezahlbar!

In Hemer (die Stadt ist dann bei Nähe betrachtet gar nicht mehr so schön… 😉 ) dann schnell Richtung Landhausen. Eigentlich wollte ich bis Landhausen laufen, dort in den Wald abbiegen und über den Bismarck-Turm zurück.

Allerdings erblickte ich dann unterwegs einen kleinen Feldweg, der mich an Kindheitstage erinnerte. Hier habe ich manche Runde mit dem BMX gedreht und weiter oben gabs ein Wäldchen, in dem wir als Kinder oft unterwegs waren. Eigentlich müsste ich hier doch parallel zur geplanten Route laufen können?!

Tja, entweder waren die Wege aus Kindertagen einfach nur zugewuchert oder wir haben Wege gesehen, wo nur Sträucher waren. Egal. Hier musste ich allerdings wegen unwegsamen Gelände streckenweise gehen. Irgendwann bin ich dann doch wieder auf befestigte Wege gestoßen (sollte doch heute eigentlich mein Straßenlauf-Tag werden). Von dort gings dann tatsächlich zum Bismarckturm, von dort zum Seilersee und dann wieder nach Hause.

Zwischenstopp beim Bäcker: Croissants und Brötchen für die Familie einkaufen und auf nach Hause. Zur Familie, Dusche und Kakao (ich liebe Kakao nach langen Läufen!).

Allerdings standen hinterher auf der Garmin nur knapp 15km.

Eigentlich hatte ich mit mehr km gerechnet. Und meine Kondition, musste ich heute feststellen, reicht noch nicht annähernd für 6h am Seilersee.

Also: mehr lange Läufe in nächster Zeit!

Die heutige Strecke:

Iserlohn-Alexanderhöhe/Hemer/Iserlohn von philipptessin bei Garmin Connect – Details.