Das erste Mal… (Mountainbiker überholt!)

Heute standen 30km auf dem Plan. Da die Große heute noch mit ihrer Freundin auf die „Pferd & Hund-Messe“ nach Dortmund wollte, und Papa natürlich Fahrdienst zum Bahnhof hatte, stand der Wecker auf 5:30 Uhr, damit ich auch wieder pünktlich zu Hause sein konnte.
Also die üblichen Rituale: Kaffee, Banane,… und ab ins Auto zum Parkplatz auf die Alexanderhöhe.
Bei sternenklarem Himmel und Vollmond ging es in den Wald. Erst noch im Dunklen mit der Stirnlampe die ersten Kilometer gelaufen. Dummerweise hatte ich vergessen, die Akkus zu kontrollieren, so dass bereits nach 15 Minuten die Petzl mir blinkend zu verstehen gab, dass der Strom zu Neige geht. Für die erste Stunde hat es aber noch gereicht und dann ging auch bereits die Sonne auf:
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War der letzte Lauf noch extrem neblig gewesen, lag diesmal der Nebel nur in den Tälern und hat eindrucksvolle Bilder geboten:
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Dafür liebe ich es, im Sauerland zu wohnen, früh aufzustehen, um diese Ausblicke zu genießen.
Auf halber Strecke stand dann noch ein Kalb auf dem Weg, dass sich offensichtlich von der Wiese irgendwie verirrt hatte. Besorgt stand die Mutter daneben und hat mich misstrauisch beäugt, als ich langsam vorbeigegangen bin:
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Auf den letzten Kilometern musste ich dann noch ein paarmal mit dem Krankenhaus telefonieren, da ich Rufdienst hatte. Und auf Grund von Funklöchern konnte ich in der Zeit auch nicht weiterlaufen, sondern musste an einer Stelle ausharren. Das hat mir etwas den Schnitt versaut, das ist aber eben das Risiko, wenn man sich trotz Rufdienst auf den Langen Lauf begibt.
Nach 28km hatte ich dann noch zwei Mountainbiker vor mir, die ich dann bergauf locker überholt (irgendwo war da noch Kraft in den Beinen) und ja, ich gebe zu: einen dummen Spruch konnte ich mir nicht verkneifen.
Ich hoffe, sie werden es mir nachsehen.
Nach 29km war ich dann wieder am Auto und hatte noch Zeit zu duschen, zur Freude der Kinder, die ich dann zum Zug gefahren habe.

Vernebelter Herbsttrailrun

Letzten Sonntag hatte ich es nach langer Trailabstinenz endlich mal wieder auf meine lange „Hausrunde“ geschafft.

Gegen 6.00 Uhr raus aus den Federn. Kaffee. Banane. Laufrucksack gepackt.

Dann ging es mit dem Auto Richtung Danzturm und auf dem darunterliegenden Wanderparkplatz wurde gehalten.

Die ersten 3km bin ich noch mit Stirnlampe durch den morgendlichen Wald getrabt. Danach wurde es aber auch schnell hell genug, um ohne Leuchte zu laufen.

Der Morgen insgesamt war extrem neblig, so dass auch auf der Hälfte der Strecke kein Blick ins Lennetal, Richtung Altena möglich war. Auf den Höhen war teilweise nur 20m Sicht.

Was ich aktuell extrem merke (positiv) ist meine deutlich Gewichtsreduktion seit dem Sommer. Aktuell 7kg Verlust machen sich deutlichst bemerkbar. Es läuft sich für meine Verhältnisse schön leicht und ich habe auf 25km, über 600 HM, mit Foto- und Pinkelpausen eine gemütliche 7er Pace hinbekommen. Die Jahre vorher war ich deutlich langsamer.

Und ich komme deutlich entspannter an.

Das gleiche möchte ich ungefähr nochmal reduzieren und dann mal sehen. Die Ultrasaison 2017 kann dann gerne kommen.

Zum Schluss noch ein paar Fotos vom Lauf. Und ganz am Ende wenige Worte zum Equipment.

Nebliges Iserlohn:

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Zwischendurch kam mal kurz die Sonne raus:img_3487-kopie

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Meistens sah es jedoch so aus:img_3489-kopie

 

Rindviecher im Nebel:img_3490

 

Und ein bisschen dramatisches Wolkenspiel:img_3491

Ausrüstung

Ich habe mir vor kurzem die „Beinlinge“ (neudeutsch: Calfs) Kanergy von Kalenji, also Decathlon zugelegt. Bisher hatte ich nur zwei Paar Kompressionsstrümpfe, einmal die CEP und einmal die X-Bionic.

Die CEP hatte ich seinerzeit als Produkttest über die Runner’s World erhalten und bin heute noch sehr zufrieden. Die X-Bionic sind auch gut, aber nicht so gut wie die von CEP.

Und da ich Kompression an den Beinen mag, habe ich mir eben die Kalenji-Beinlinge zugelegt.

Insgesamt kommen die Beinlinge optisch unaufgeregt daher: großes Logo auf der Außenseite, rechts/link sowie vorne/hinten sind für den Träger gekennzeichnet.

Die Größe der Beinlinge richtet sich nach dem Wadenumfang. Beim Kauf hing am Regal ein Maßband, mit dem ich meine Wade an der dicksten Stelle ausmessen konnte. Für mich kam damit die größte Größe (müsste 3 sein) in Frage.

An- und ausziehen geht deutlich leichter als bei den „ganzen“ Strümpfen.

Die Beinlinge halten beim Laufen gut an Ort und Stelle, da rutscht nichts. Für mein persönliches Gefühl könnte die Kompression jedoch etwas stärker sein.

Insgesamt ein gutes Produkt, ein bisschen Abzug für die Kompression.

Ich denke, in dieser Preisregion (sub €20) wird sich kaum etwas besseres finden lassen

Rund um Iserlohn: Letmathe – Reingsen – Letmathe

Letzten Sonntag stand der zweite Tag meines „Rund um Iserlohn“-Projekts an. Pünktlich um 05.00 Uhr klingelte der Wecker. Leise aufgestanden, damit der Rest der Familie noch den Sonntagmorgen in Ruhe verschlafen kann, Kaffeemaschine an, noch kurz die Route gecheckt, eine Banane gegessen, Geraffel gepackt und los gehts. Das Übliche eben.  Glücklicherweise hatte ich am Vorabend meine Trinkblase vorbereitet und in den Kühlschrank über Nacht gelegt. So hatte ich zumindest die erste Zeit eine schöne kalte Erfrischung.

In Letmathe ging es dann am Bahnhof los. Parallell zur Lenne durch ein Wohngebiet. Nach knapp 1,5km bog dann die Strecke aber zum Glück in den Wald ab. Danach nochmal ein Stückchen Industriegebiet, die A 46 überquert und dann wieder in den Wald, den Schälk (ein Hügel mit gleichnamiger Straße in Iserlohn) hinauf. Hier gab es unterwegs noch einen Hinweis „Turm“, den habe ich aber erst auf dem Rückweg besichtigt. Auf dem Schälk oben angekommen ging es dann parallell zum Bürenbruch Richtung Reingsen (Ortsteile die zwischen Iserlohn und Schwerte liegen). Hier hatte ich etwas über 10km auf der Garmin stehen. Und da in letzter Zeit die langen Läufe etwas kurz gekommen sind (Achtung! Beachtet bitte das Wortspiel!), machte ich mich hier wieder auf den Rückweg. Langsam steigern eben 😉 Auf dem Rückweg habe ich dann auch noch den Turm besichtigt. Wusste gar nicht, dass hier so etwas steht.

Lasst die Fotos für sich sprechen 🙂

Eine Brücke über der Lenne mit Schlössern für die Verliebten:

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Sonnenaufgang über Letmathe:

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Der Bahnhof von Letmathe:

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Hier gehts los, immer dem Zeichen nach:

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Stand in der neuen Trail nicht etwas über Treppentraining als Ersatz für Bergläufe?

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Sogar hieran wurde auf der Strecke gedacht. 😉

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Hier wurde noch geschlafen. Also leise vorbei!

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Alte Straßenschilder werden zu neuen umfunktioniert. Auf der Vorderseite war der Hinweis auf einen Wanderparkplatz.

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Ein scheues Reh:

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Die Strecke ist (fast) durchgehend) gut gekennzeichnet:

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Der Schälk, die höchste Stelle an diesem Tag. Mit Blick übers Ruhrtal (erstes Foto) und Blick über Letmathe:

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Kurz abgebogen und diesen tollen Aussichtsturm entdeckt:

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Ob ich befugt bin?

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Ende! Etwas über 21km in gemütlichen 2h 46min. Auf nach Hause frühstücken!

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Meine Hokas:

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Ich hab ne Dreck-Leggings an! 😉

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Rund um Iserlohn: Lössel – Genna/Stenglingsen (07.07.2013)

Heute war Teil 1 der Umrundung Iserlohns. Los ging es mit dem Auto nach Lössel       . Dort auf einer kleinen Anwohnerstraße Richtung Letmathe. Ich hatte mir heute meine Hokas angezogen, da ich anhand der Wanderwegbeschreibung mit einem großen Asphaltanteil rechnete. Nach knapp zwei Kilometern wandelte sich die Straße dann allerdings in einen sehr schönen Waldweg. Auf einem Höhenweg ging es zwischen Grüner Tal und Lennetal hinab nach Letmathe. Dort allerdings wurde die Strecke recht unansehnlich. An einer stark befahrenen Straße (na gut, wir hatten erst 6.30 Uhr an einem Sonntag, aber sonst ist hier viel los) ging es dann in ein Industriegebiet (Genna). Und dort durfte ich dann erfahren, warum ich Wald jederzeit der Straße vorziehe. In dem Industriegebiet sah ich noch weit vor mir zwei Jugendliche/junge Erwachsene. Typ: Ich bin Gangsta. Ich mach dich platt, du Opfer! Ganz offensichtlich noch von der letzten Nacht übrig geblieben. Da hier keine Anwohner waren und auch keine Autos fuhren, verfiel ich vom Laufen ins Gehen und näherte mich den beiden nur langsam. Als diese mich dann bemerkten, sich umdrehten, stehenblieben und ganz offensichtlich auf mich warteten, bin ich umgedreht. Ich fand die Situation einfach (aus dem Bauch heraus) unangenehm und bedrohlich.

Schade. Dieser Teil der Strecke sollte dann auf jeden Fall in den Tag gelegt werden. Auf der Heimfahrt habe ich noch einen Umweg eingelegt, bin die Strecke nochmal abgefahren und habe auch eine Alternativroute gefunden.

Aber ein paar Fotos gibts auch noch.

Hier gehts los, immer dem Zeichen nach:

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Projekte

In meinem Kopf sind inzwischen zwei Projekte gereift, die ich durchführen will.

Projekt 1: Die Umrundung Iserlohns

Es existiert ein Rundweg um Iserlohn, der 62km beträgt. In einer Broschüre, ab Seite 11, ist dieser Rundweg aufgeführt, der zum Wandern in fünf Etappen beschrieben wird. Mein Ziel ist es natürlich diesen Rundweg in einer Etappe zu erlaufen. Dies ist mein Plan für das ab jetzt kommende Laufjahr. Da ich bisher erst einen Marathon gelaufen bin, bedarf es da noch einiger Vorbereitungszeit. Wenn alles klappt, so wie ich es plane, hoffe ich kommendes Jahr um diese Zeit soweit zu sein, diesen Rundlauf anzutreten. In nächster Zeit werde ich die einzelnen Teilabschnitte einzeln ablaufen. Danach die Abschnitte größer werden lassen, um letztendlich die komplette Strecke abzulaufen.

Projekt 2: Die Sauerland-Waldroute

Die Sauerland-Waldroute ist eine 240km lange Wanderstrecke von Iserlohn nach Marsberg. Ich habe vor, diese Strecke als Etappenlauf zu absolvieren. Wie und wann steht noch in den Sternen. Aber Ideen müssen ja erstmal in den Köpfen reifen, bevor sie umgesetzt werden können. Ich denke, dieser Plan wird noch einige Jahre auf sich warten lassen müssen. Wie oben bereits geschrieben: ich bin dieses Jahr erst meinen ersten Marathon gelaufen. Da bedarf es noch des einen oder anderen Laufkilometers, um dieses Projekt zu absolvieren. Und da solch ein Projekt auch ein entsprechendes Training erfordert, ist auch klar, dass ich für dieses Training eben auch die entsprechende Zeit werde aufbringen müssen. Mit Familie wird dies sowieso eine organisatorische Herausforderung, mit einem Kleinkind ist mir dieses Projekt noch zu ambitioniert. Da wird meine Zeit anders benötigt. Starten wir dieses Jahr mit Projekt 1 und sehen dann, wann ich Projekt 2 angehen kann.

Bei beiden Projekten freue ich mich im übrigen über Mitstreiter*innen, die mit mir laufen möchten. Termine (Zeit und Ort) werde ich hier im Blog oder auch bei Facebook bekanntgeben.