10 Tipps, wie Du erfolgreich läufst und dabei fett wirst!

Du kennst Sie bestimmt:

die ganzen Tipps und Tricks, wie Du schneller, besser, schöner, einfach geiler wirst!

Einfach nur, weil

Du diese 10 Gemüse essen musst!

oder

Mit diesen 23 Übungen den Marathon unter 2:23h finished!

oder

Mit dieser Unterhose nackt mindestens so gut aussiehst wie David Beckham!

Ich bin mir sicher, dass Du diese Überschriften kennst und auch schon die Artikel dazu gelesen hast.

Und außerdem bin ich mir genauso sicher, dass Du mindestens die Hälfte dieser Tricks auch schon ausprobiert hast. Das haben wir nämlich alle schon getan. Es ist uns nur zu peinlich, das zuzugeben.

Genauso wie die Selfies (halb-) nackt vor dem heimischen Spiegel, um den Fortschritt des Plauzenabbaus zu dokumentieren.

Getreu dem Motto:

Dieses Jahr nehme ich 10kg ab. Fehlen nur noch 14.

Und jetzt erzähle ich Euch mal, wie Ihr erfolgreich fetter werdet, obwohl Du Marathon (oder jede andere Strecke) läufst.

Kommen wir zu den Voraussetzungen:

Ich habe seit ca. 10 Jahren eine sog. Hashimoto Thyreoiditis. Das ist eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper die eigene Schilddrüse angreift und die langsam zerstört. Ergebnis ist, dass ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe und dafür entsprechende Schilddrüsenhormone nehmen muss.

Mache ich das nicht, „fährt mein Stoffwechsel runter“:

  • mir ist kalt
  • ich bin ständig müde
  • ich habe grundsätzlich einen niedrigeren Kalorienumsatz als der „Durchschnittsmensch“
  • Würde man das unbehandelt lassen, könnte diese Erkrankung theoretisch sogar zum Tode führen.

Ich habe lange Zeit mit meinem Übergewicht zu kämpfen gehabt (und kämpfe eigentlich immer noch damit).

Ich habe in meinen Hochzeiten ca. 110kg bei einer Körpergröße von 188cm gewogen. Ich bin aber auch mit kaum weniger Gewicht regelmäßig 30km im Training oder auch meinen ersten Marathon gelaufen.

Meinen Gelenken macht das glücklicherweise nichts. Nur war ich eben entsprechend langsam.

Und natürlich habe ich auch immer gehofft, durch meine Lauferei Gewicht zu verlieren.

Du kannst durch Laufen nicht abnehmen!

Ich kann das zumindest nicht.

Ich renne und renne, 5mal die Woche, 30km am Wochenende. Meinem Gewicht ist das egal.

Ich habe sogar den fiesen Effekt, dass ich nach meinen langen Läufen zunehme!

Ohne das jetzt fundiert wissenschaftlich begründen zu können, lautet meine Theorie folgendermaßen:

  • Wenn ich laufe, verbrenne ich Energie.
  • Wenn ich lange laufe, verbrenne ich Energie und leere außerdem meine Glykogenspeicher.
  • Komme ich nach dem Laufen nach Hause, habe ich Hunger und führe mir die verbrauchte Energie wieder zu.
  • Meine Theorie ist allerdings, dass ich durch die HT allerdings nicht effektiv Kalorien verbrenne, meine Fettreserven also nicht oder nur ungenügend angegangen werden.
  • Daher halte ich speziell nach langen Läufen eher mein Gewicht, oder, wenn ich nur meinem Hungergefühl nachgebe, nehme ich sogar zu!

Jetzt kennen wir alle unsere tollen Sportapps, die wir fast ausschließlich alle nutzen.

Wir pos(t)en damit nicht nur auf Facebook, sondern bekommen auch alle angezeigt, wie viel Energie wir beim Sport verbrannt haben.

Und rechnen das im Kopf automatisch in Bier oder Schokolade um!

Und dann gehen wir rein, duschen uns, ziehen uns um… und gehen in die Küche und schlagen uns mit bestem Gewissen den Bauch voll!

Und stellen dann entsetzt fest:

Ich werde ja immer fetter! Dann kann ich auch gleich auf der Couch bleiben! 😦

Stellen wir fest:

Diese ganzen tollen Apps errechnen ja nur Durchschnittswerte. Das passt für den einen, aber für den anderen noch lange nicht.

Meiner Erfahrung nach, werden diese Werte immer ungenauer, desto exzessiver Du Sport betreibst. Bei einem Ultra oder Iron Man sind diese Berechnungen meiner Meinung nach bestenfalls ein nettes Gimmick, aber eben nicht ernst zu nehmen.

Und wenn Du jetzt auch, so wie ich, unter einer einer Stoffwechselstörung leidest, kannst Du diese Berechnungen komplett vergessen.

Wenn ich mir also die 1.000 kcal, die ich nach einem 10km-Lauf angeblich verbrannt habe, regelmäßig wieder zuführen würde, würde ich trotz Sport, immer fetter werden.

Die Lösung

So eine richtig gute Lösung für alle habe ich nicht. Aber ein paar Grundsätze:

  • Zählen!

Und zwar Sport und Kalorienaufnahme. Dokumentiere was Du isst (mit kcal-Angabe) und was Du an Sport treibst.

Ich nutze dafür meine Apps:

Strava und Movescount für den Sport.

Yazio für mein Essen.

Es tut aber auch eine einfache Excel-Tabelle, oder ein Notizbuch. Finde raus, was für die funktioniert.

  • Beobachte Dich!

Anhand dieser Aufzeichnungen wirst Du recht schnell feststellen, was für dich funktioniert:

  • Wieviel Sport muss ich treiben, um ein Bier zu trinken oder ein Stück Schokolade zu essen?
  • Was ist überhaupt mein Grundumsatz?

 

  • Erfolgreich abnehmen!

Und dann weißt Du, was Du zu tun hast, um wirklich abzunehmen.

Vergiss die ganzen Heilsversprechen!

Ja, vegan, Paleo, Low-Carb, No-Carb, Clean eating … whatever… kann funktionieren.

Aber Du wirst nicht abnehmen, wenn Du den ganzen Tag veganen Schokopudding löffelst. Und bei manchen Krankheiten oder anderen Stoffwechselsituationen wirst Du auch durch viel Sport nicht abnehmen.

Grundsätzlich gilt die Formel:

Ich kann nur zunehmen, was ich mir auch zuführe!

Also: kontrolliertes essen, egal nach welchem Konzept, funktioniert immer.

Würde mich übrigens freuen, wenn Ihr Eure Erfahrungen (vielleicht auch andere Hashi-Erkrankte?!) in die Kommentare haut.

BTW:

Ich habe bis heute 9kg abgenommen und habe noch mehr vor!

Du musst Deine Kalorien zählen!

Ich bin und war schon lange mit meinem Gewicht unzufrieden.
Und als Blogger habe ich mich dementsprechend auch bei anderen Blogs umgeschaut und jede Menge Ideen gefunden und ausprobiert:

Und da alles nicht wirklich bei mir was gebracht hat, hab ich dann irgendwann angefangen, Kalorien zu zählen.

Und es wirkt.

Und jetzt kommen wir zu dem Teil, der mich absolut abnervt.

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Bloggen ist ja inzwischen irgendwas zwischen Lifestyle und Business.

Und jeder Blogger hat natürlich die „10 Tipps, die dein Leben verändern„. Zum Beispiel, wie du am schnellsten, gesündesten, nachhaltigsten, … zu deinem Wunschgewicht kommst.

„Du musst keine Kalorien zählen, iss einfach vegan!“

„Mit Paleo erreichst du automatisch dein Idealgewicht und wirst außerdem gesünder!“

„Wenn du regionale und saisonale Produkte kaufst, auf Fertiggerichte verzichtest und alles selber zubereitest, wirst du ganz schnell deine Traumfigur erhalten!“

Viele dieser Nahrungskonzepte enthalten ganz viele richtige und gesunde Elemente. Dennoch ist es mir nicht gelungen, damit dauerhaft auch nur ein Gramm zu verlieren.

Was bei mir wirkt, ist tatsächlich simples und stumpfes Kalorien zählen. Damit erhalte ich eine Überblick über das, was ich esse und kann das für mich besser einschätzen. Übrigens habe ich am Ende des Tages auch keinen Hunger.

Das ganze realisiere ich mit einer App: Yazio.

Und jetzt kommt es!

Das funktioniert nur für mich!

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Ich werde euch nicht erzählen, dass ich den Stein der Weisen gefunden habe, mit denen alle und jeder Gewicht verlieren kann.

Und ich würde mir wünschen, dass dieser ganze Solopreneur- und Lyfestyle-Business-Mist endlich mal auf den Boden der Tatsachen kommt und nicht ständig den Eindruck erweckt, das Maß aller Dinge zu sein.

Ich gönne jedem, der Geld mit seinem Blog verdient (ich tue es nicht) und sogar seinen Lebensunterhalt damit bestreiten kann. Aber ihr solltet es so machen, dass ihr auch noch in den Spiegel gucken könnt.

Musste mal gesagt werden.

Übrigens: durch Sport, egal wie viel ich laufe, nehme ich nicht ab.

Verletzungspause und „finstere“ Erlebnisse

Da ich momentan wegen einer heftigen Muskelzerrung (Muskelfaserriss?) in der Wade nicht laufen kann, werde ich heute über das andere Thema schreiben, mit dem ich mich gerne beschäftige: die tierleidsfreie Ernährung.

Einschub: Der Text ist in zwei Etappen entstanden. In meiner Laufpause habe ich Krafttraining gemacht und mich nicht genügend aufgewärmt. Dafür habe ich eine schlaflose Nacht verbracht mit ordentlichen Schmerzen in Nacken und Schulter. Dank einer äußerst lieben Kollegin aus der Physio bin ich heute wieder nahezu schmerzfrei: Massage, Ultraschall und Fango haben Wunder gewirkt. Danke!

Am Rande: Ich wünsche mir ein Jahr, in dem ich einfach mal ohne Verletzungen oder Erkrankungen durchlaufen kann! Das wäre toll. Danke.

Aber zum Thema:

Ich hatte von der besten aller Ehefrauen zum Geburtstag einen Tag geschenkt bekommen, von dem ich noch nicht wusste, was da passiert. Meine Eltern hatten mir zu diesem Tag die Kinderbetreuung geschenkt, so dass einem ausschweifenden Erlebnis nichts mehr im Wege stand 😉

Letzten Samstag war es dann soweit.

Da ich dringend meine Garderobe wieder aufstocken musste, sind wir zunächst in ein Outlet gefahren. Nähere Beschreibungen erspare ich euch an dieser Stelle. Nur soviel: Nie wieder! Ich bin einfach kein Mensch für solche Konsumtempel, in dem sich Menschen gegenseitig tottreten.

Nichtdestotrotz mussten noch ein paar Klamotten gekauft werden, was wir dann auch im konventionellen Einzelhandel zur Zufriedenheit aller erledigten.

Danach kam dann mein erstes Geschenk: das Top-Secret in Essen. Das ist eine Ausstellung zum Thema „Spionage“. In Zeiten von Edward Snowden, Prism und XKeyscore eigentlich ein aktuelles Thema. Jedoch ist diese Ausstellung eher als Erlebnisrunde für Kinder und Jugendliche konzipiert. Nett gemacht, aber nix für einen Besuch als Erwachsener alleine.

Danach ging es dann ins „Finster„. Das „Finster“ ist ein sogenanntes Dunkelrestaurant, also ein Restaurant in dem in absoluter Dunkelheit gespeist wird. Ziel ist es, für den Besucher ein Erlebnis zu schaffen, in dem eine künstliche Blindheit geschaffen wird und somit das Essen einen komplett anderen Kontext erhält. Neben dem geschmacklichen Erlebnis (da man ja nicht sieht, was man isst, achtet man viel mehr auf die Nahrung insgesamt: Geschmack, Temparatur, Konsistenz usw.), nimmt man auch seine Umgebung komplett anders war. So werden Gespräche im Raum von anderen Gästen viel deutlicher wahrgenommen und es entsteht eine gewisse Distanzlosigkeit. Man kommt mit seinen Tischnachbarn nahezu automatisch ins Gespräch.

Aber der Reihe nach.

Zunächst führte uns das Navi in ein Wohngebiet von Essen. Parplätze waren rar gesät, so dass wir gut daran taten, früh vor Ort zu sein. Im Restaurant selber meldet man sich dann an einer Art Empfang an und bestätigt sein Menü. Handies, Uhren und sonstige potentielle Lichtquellen müssen draussen bleiben (z.B. an der Garderobe). Da das Essen ja eine Überraschung sein soll, kann man lediglich zwischen verschiedenen Menüs wählen (z.B. Fisch, Rind, usw.), aber man weiß nicht, was konkret auf den Teller kommt. Erwähnenswert an dieser Stelle ist, dass neben einem vegetarischen Menü, ein eigens ausgewiesenes veganes Menü existiert! Das hat mich natürlich sehr gefreut.Danach haben wir eine Nummer erhalten, mit dem Hinweis, dass der Kellner uns gleich abholen würde. Kurz darauf kam er auch. Ein blinder Kellner, der uns in einen Zwischenraum führte. Dort schien nur ein kleine Lampe und wir wurden darauf eingestimmt, wie es weitergehen sollte. Dann wurde das Licht gelöscht und die nächste Tür tat sich auf: es ging in den Gastraum. Wir fassten den Kellner an den Schultern und er führte uns zu unserem Tisch. Dort erklärte er uns, wo sich was auf dem Tisch befand und brachte uns noch ein Picollo mit zwei Gläsern (es war ja mein Geburtstagsgeschenk) mit den Worten: „Viel Spaß beim einschenken.“ Schäumender Sekt in absoluter Dunkelheit einzuschenken war eine kleine Herausforderung. Aber wofür hat man Finger?!

Danach kamen vier Gänge durchwachsenes Essen: die Suppe war klasse, der Salat gut, die Hauptspeise in Ordnung und der Nachtisch leider enttäuschend.

Der Essvorgang war natürlich an sich ein Erlebnis und mit viel Heiterkeit verbunden. Finger sind ein super Indikator, ob der Teller schon leer ist…

Zusammenfassend kann man sagen, dass es toll ist, dass ein Restaurant ein veganes Menü anbietet. Das Erlebnis „Dunkelrestaurant“ ist eine einmalige Erfahrung. Allerdings erwarte ich bei dem Preis ein deutlich gehobeneres Niveau was die Qualität des Essens betrifft. Hier muss ich leider feststellen, das hätte ich mindestens genauso gut kochen können.

Allerdings sind das Team des „Finster“ allesamt sehr nett gewesen. Jetzt müsst ihr „nur noch“ an der Küche arbeiten.

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Veganer Parmesan-Ersatz:
50g Sonnenblumenkerne
30 Cashewkerne
25g Hefeflocken
1Tl. Salz

Alles kleinmahlen. Fertig. Lecker.
Evtl. etwas weniger Salz.

„Dunkel wars, der Mond schien helle…“

Mit diesen Worten könnte man meinen gestrigen Lauf gut beschreiben.

Auf Grund vielfältiger Verpflichtungen bin ich erst am Abend dazu gekommen zu laufen. Als ich von zu Hause aus los bin, war es noch recht bedeckt und die ersten Kilometer musste meine Stirnlampe mir den Weg leuchten.

Doch schon nach kurzer Zeit riss die Wolkendecke immer mehr auf und ich habe den Scheinwerfer ausgeschaltet (das ist übrigens auch ein Aspekt, der für mich unter Natural Running fällt: Laufen ohne künstliches Licht, wenn möglich).

Was soll ich sagen? Einfach genial! Da Vollmond war, war die Strecke fast immer gut einsehbar und es hat einfach einen Riesenspaß gemacht, so durch den Wald zu laufen. Nur an einer Stelle musste ich dann doch aus Sicherheitsgründen die Lampe nutzen.

Auf der gestrigen Runde gibt es eine Stelle, an der es einen steilen Abhang hinabgeht, unten plätschert ein kleiner Bach und auf der anderen Seite geht es genauso steil wieder rauf.

Sonst kein Problem. Auch wenn es rutschig ist, kommt man dort in der Regel ganz gut hinab. Gestern jedoch war der Hang mit Schneematsch bedeckt, der den Weg in eine Rutschbahn verwandelt hat. Hinab ging es nur rückwärts, auf allen Vieren und unter Zuhilfenahme von Büschen und herabhägenden Ästen, an denen ich mich festgehalten habe. Nachdem ich jedoch das erste Mal in eine Dornenranke gegriffen habe, habe ich mich entschieden, dann doch lieber den Weg auszuleuchten.

Auf der anderen Seite ging es dann auf einem schmalen Trail weiter, der linkerhand mit einem steilen Abhang endet. Auch hier bin ich dann lieber mit Lampe gelaufen, da der Weg durch umgestürzte Bäume und den Schneematsch nicht ganz hindernisfrei war. Und ich hatte doch meiner Frau versprochen nur zwei Stunden unterwegs zu sein. Da hätte so ein Absturz nicht gut ins Zeitfenster gepasst.

So bin ich jedoch wohlbehalten, wenn auch dreckig, nach etwas über zwei Stunden wieder zu Hause aufgelaufen.

Meine Ernährungsumstellung auf vegane Kost hat übrigens einen sehr angenehmen Nebeneffekt. Aus sozialverträglichen Gründen habe ich gestern vor dem Lauf noch am gemeinsamen Abendessen teilgenommen. Seitdem ich mich wieder vegan ernähre, stelle ich fest, dass ein gewisses Völlegefühl, was mich sonst durchaus vom Laufen abgehalten bzw. mich zu einer gewissen Pause zwischen Essen und Sport gezwungen hat, nahezu komplett verschwunden ist.

Jetzt kann ich essen und fast direkt danach unbeschwert sporteln.

Aber das nur als kleine Ergänzung.

Spitzkohlgemüse

Ein kleines, sehr leckeres Rezept:

Man nehme einen Spitzkohl und schneide ihn in Streifen:

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Dann Zwiebel kleinschneiden und in Olivenöl anschwitzen:

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Danach den Kolhl dazu und mit anbraten:

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Dann Brühe dazu und das ganze 8 Minuten mit Deckel dünsten lassen:

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Dann Sojasahne dazu, Salz, Pfeffer. Fertig:

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Dazu gibt es dann, quasi als Soße, Tomatengemüse.

Wieder eine Zwiebel in Olivenöl anschwitzen:

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Dann Tomaten dazu (entweder 3 frische Tomaten kleinschneiden oder, wenn sie nicht schmecken, wie jetzt im Winter, Dosentomaten). Thymian, Salz, Pfeffer, eine Prise Zucker. Fertig.

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Leider gabs kein Foto vom Gesamtwerk. Hat aber allen geschmeckt 😉

Dazu hatten wir dann Pellkartoffeln und Gemüsebratlinge.

Guten Appetit!

 

Es geht wieder los…

Neues Jahr, neues Glück.

Nachdem es mich im Herbst komplett „rausgehauen“ hat, starte ich jetzt langsam wieder durch.

Ich bin zum Jahresende in ein so vollendetes Motivationsloch gefallen, dass ich mich gefreut habe, wenn ich einmal die Woche laufen war. Ich habe sogar meine Schilddrüsenwerte checken lassen, weil ich dachte, ich wäre mal wieder in einer Unterfunktion gelandet. Aber zu meinem Bedauern muss ich gestehen: ich bekam einfach nur den Hintern nicht hoch!

Zumindest haben meine Blutwerte, die topp in Ordnung sind!, mich dazu gebracht, den inneren Schweinehund wieder zu besiegen (oder zumindest etwas Kontra zu bieten).

Daher gehe ich jetzt wieder VOR der Arbeit laufen (naja, zweimal bisher). Und ich habe auch wieder Lust dazu. Der Hunger kommt ja bekanntlich beim Essen.

Was gibts sonst noch?

Ich lebe zur Zeit wieder vegan.

Nach guten 15 Jahren Vegetarismus, hatte ich das dringende Bedürfnis, meine Ernährung konsequenter… ja was eigentlich? zu gestalten triffts wohl am besten.

Und was soll ich sagen: ich fühle mich sehr gut dabei.

Ich habe mit Anfang 25/26 schon einmal vegan gelebt (manche werden sich erinnern). Aber irgendwann fehlte mich die Überzeugung (auch wenn ich Veganismus immer gut fand). Und in letzter Zeit war es mir einfach ein Bedürfnis. Dem ich nun nachgegeben habe.

Es fühlt sich anders an als damals. Ich habe für mich den Eindruck, etwas „altersmilder“ zu sein (wenn man das mit Ende 30 so sagen kann) und es fühlt sich weniger „zwanghaft“ und dafür aber sehr richtig an.

Wie auch immer.

Mir gehts gut und ich laufe wieder.