Rodgau 50: Trainingswoche 2

Da geht er hin, mein Trainingsplan und meine Ambitionen für meinen ersten 50er.

Montag und Dienstag habe ich nicht trainiert, da dies mit Job und Familie nicht passte.

Mittwoch habe ich dann meine 10 km EDL gemacht und Freitag dann anstatt Intervalle ein Fahrtspiel eingebaut (auch hier fehlte mal wieder etwas Zeit). Mein Bein hat zwar wieder etwas gemuckt, aber nicht dramatisch.

Samstag sollten es dann lockere 10 km wieder werden. Also ausgeschlafen und nach dem Frühstück in die Laufklamotten. Hier merkte ich recht schnell, dass mein Knie heute etwas mehr schmerzte, aber es ließ sich laufen.

Nach knapp 5 km klingelte mein Handy und zu Hause war dran. Beim Stehenbleiben und Gehen merkte ich diesmal einen stechenden Schmerz an der rechten Knieaußenseite und es war klar: da ist sie wieder, meine ITBS.

Schei…!!!

Ich bin dann nach Hause gehumpelt, bzw. habe noch einmal versucht anzulaufen, hatte aber keinen Zweck. Auf halber Strecke hat mich dann meine Frau abgeholt und ich habe das Wochenende mit Keksen und am Sonntag mit Glühwein auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt gefrustet verbracht.

Allerdings habe ich mir noch direkt am Samstag eine Black Roll (Affiliate Link) bestellt und die sollte Dank Amazon Prime noch heute ankommen.

Dann werde ich sehen, was die bringt.

Ich werde also die kommende Zeit mit Alternativtraining und moderaten Laufeinheiten verbringen.

Meine letzte ITBS hat mich fast ein halbes Jahr rausgehauen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Ich hoffe, dass wenigstens der Seilersee machbar ist.

Und ein weiteres Learning für mich: jedes mal, wenn ich mit einem Trainingsplan trainiere, verletze ich mich. Ich überlege ernsthaft, ob ich nicht auch in Zukunft weiterhin auf drauf los trainiere, mehr und konsequenter Alternativtraining einbaue und hoffe, damit vielleicht keine Bestzeiten zu erreichen, dafür aber gesund zu laufen?!

Wir werden sehen.

Getestet: Xiaomi Mi Band 1S vs. Suunto Ambit 3 Peak

Da ich diverse Dinge meines Lebens gerne tracke, war die Anschaffung eines Fitnesstrackers daher nur naheliegend.

Gekauft habe ich mir das Xiaomi Band 1S* und hier mein Testbericht. Getestet wurde mit dem iPhone 5S.

Preis

Preislich ist das Mi-Band in dem Segment der Fitnesstracker bisher unschlagbar. Für aktuell unter €20 gibt es derzeit keinen anderen Fitnesstracker auf dem Markt. Selbst die Version 2.0 kostet weniger als €40.

Versand und Verpackung

Die Lieferzeit bei Amazon war relativ lang. Bestellt habe ich am 25.11., geliefert wurde am 10.12., also nach 15 Tagen. Versendet wird anscheinend aus England, wie ich aus dem Päckchen schließen konnte.

Das Armband selber kommt in einem kleinen Pappschächtelchen. Sieht schick aus.

Einrichtung

Nachdem ich meinen Tracker ausgepackt habe, musste ich feststellen, dass die Bedienungsanleitung nur auf Chinesisch vorliegt. Kurz gegoogelt, habe ich aber alle Informationen gefunden, die ich benötigt habe.

Für die Benutzung des Trackers benötige ich die Mi Fit-App und ich muss mir dafür auch einen Account einrichten.

Hier bin ich auf das erste Hindernis gestoßen: nachdem ich meine Daten eingegeben habe, hat sich die App leider aufgehangen. Also die App neu gestartet. Jetzt konnte ich mich allerdings nicht anmelden. Mit meinen eingegebenen Daten konnte ich meinen Account nicht öffnen, aber ich konnte mit den Daten auch keinen neuen Account erstellen.

Das hat genervt.

Also bin ich mit dem Laptop online gegangen und habe mir dort einen neuen Account erstellt. Hier wurde meine Gmail-Adresse nicht akzeptiert, jedoch die Mail-Adresse aus meinem Blog.

Nach diesen technischen Hürden konnte ich also schon etwas genervt loslegen.

Fast jedenfalls: zuerst musste das Armband noch geladen werden. Mit dem Armband kommt ein kleines USB-Kabel zum Laden. Den Tracker also an den PC gehangen und gewartet. Nach 6 Stunden war der Tracker dann auch endlich voll geladen. Die Ladezeit finde ich extrem lang. Heute, nach drei Tagen Benutzung, liegt der Ladestand des Trackers noch bei 83%. Rechnen wir also mal über den Daumen 7% Energieverbrauch pro Tag (der heutige Tag ist ja noch nicht zu Ende).

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***Update 27.12.2016***

Die extreme ladezeit hatte ich nach dem ersten Aufladen nicht mehr. Inzwischen hat sich die Ladezeit bei den üblichen angegebenen 45 Minuten eingependelt.

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Der Ladestand wird beim Aufladen über drei Leuchten angezeigt.

Nachdem das Band geladen ist, kann es via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt werden. Das klappt problemlos.

Funktionen

Im Startbildschirm „Status“ sehe ich meine aktuellen Werte: Schritte, Strecke und Kalorienverbrauch im oberen Feld. Ich kann ein Ziel festlegen, wieviel Schritte ich jeden Tag gehen möchte. Anhand eines Kreise, der sich langsam füllt, sehe ich dann, wie nahe ich meinem Ziel bin. Habe ich mein Ziel erreicht, zeigt der Tracker dies durch ein kurzes Vibrieren an.

Ich kann mit dem Mi-Band auch angeben, wenn ich laufen gehe. Hier besteht die Unterscheidungsmöglichkeit zwischen Laufen und Laufband (Treadmill). In den dazugehörigen Einstellungen kann ich einen „High heart rate alert“ einstellen, der sich meldet, wenn meine Pulsfrequenz zu hoch geht. Wie sich die Pulsfrequenzzonen errechnen, ist für mich allerdings nicht ersichtlich. Ich finde auch keine Einstellungen, diese zu verändern. Damit ist diese Funktion für mich ungeeignet, da ich nicht schon ab 144 Pulsfrequenz anaerob werde und meine höchste Pulsfrequenz auch deutlichst höher liegt als 179. Ebenso gibt es eine Tempowarnung, wenn ich zu langsam laufe. Hier finden sich keine Erklärungen, was „zu langsam“ ist und wann mein Armband alarmiert.

Hier fehlen klar individuelle Einstellmöglichkeiten, wenn diese Funktion sinnvoll genutzt werden soll.

Tippe ich auf das Feld mit dem Schrittzähler, komme ich in eine Detailansicht, in der ich die erfassten Daten für den Tag detailliert einsehen kann sowie eine Verlaufsansicht aufrufen kann (täglich, wöchentlich, monatlich).

Nutze ich das Armband als Schlaftracker, sehe ich meine geschlafenen Stunden und den darin enthaltenen Anteil an Tiefschlaf. Auch hier steht eine Detail- sowie Verlaufsansicht zur Verfügung.

Weiter bietet der Tracker mir die Möglichkeit der Gewichtskontrolle und stellt die Gewichtsentwicklung als Kurve dar, zeigt mir meinen BMI sowie meine tagesaktuelle Gewichtsentwicklung. Anhand des BMIs  wird mir auch gezeigt, welcher Körpertyp ich bin (untergewichtig, normal, übergewichtig, fettleibig I und fettleibig II). Die Mi-Fit-App gibt die Daten an die Health-App weiter, kann aber keine Daten von dort lesen.

Außerdem kann ich mit dem Tracker meinen Puls photoelektrisch messen und erfahre, wie oft ich meine Ziele erreicht habe.

Unter dem Reiter „Spielen“ finde ich Einstellmöglichkeiten für eingehende Anrufe und den Wecker. Warum das hier Spielen heißt, erschließt sich mir allerdings nicht. Kann ich mir nur mit der Übersetzung aus dem Chinesischen erklären.

Bei Anrufen besteht die Möglichkeit, dass das Armband vibriert, wenn ein Anruf ankommt. Das finde ich persönlich sehr praktisch, da ich mein Handy oft lautlos gestellt habe und ich auch die Vibration des Handys nicht merke, wenn ich es z.B. in der Jacke trage.

Die Weckfunktion besteht ebenfalls darin, dass der Tracker vibriert. Hier kann ich maximal drei Zeiten eintragen. Die Zeiten kann ich noch individuell einstellen (einmalig, Montags bis Freitags, nur am Wochenende).

Den Wecker deaktiviere ich, indem ich auf das Armband tippe. Sollte ich einmal nicht auf den Wecker reagieren, wird er mich 10 Minuten später wieder wecken, quasi die Snooze-Funktion.

Diesen lautlosen Wecker finde ich sehr praktisch, da ich z.B. am Wochenende für meine langen Läufen früh aufstehe und dann meine Frau nicht gleich mit wach wird. In früheren Zeiten muss es einen Schlafphasenwecker gegeben haben, der über die App aber nicht mehr zur Verfügung steht. Das finde ich persönlich sehr schade. Hier habe ich vorher die Sleep Cycle-App mit Schlafphasenwecker genutzt, den ich sehr geschätzt habe. Dafür hatte die App halt keinen lautlosen Wecker.

Zum guten Schluss existiert noch das Untermenü „Profil“. Hier kann ich ein Foto von mir einfügen, mir einen Spitznamen geben, Geschlecht, Geburtsdatum, Größe und Gewicht eingeben.

Weitere Einstellmöglichkeiten sind das Tagesziel und mein Zielgewicht. Außerdem kann ich den Ladestatus des Mi-Bands einsehen. Ich finde hier auch eine Übersicht über die durchschnittliche Schrittzahl pro Tag, die gegangenen Gesamtkilometer und die Anzahl der erreichten Tagesziele.

Mehr als überrascht bin ich von der Lauffunktion.

Über den Startbildschirm komme ich oben links über ein Icon (ein rennendes Männchen) in die Lauffunktion.

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Über den Start-Button gehts dann los. Was die chinesischen Schriftzeichen unter den Zahlen bedeuten, weiß ich leider nicht.

Nachdem der Start-Button gedrückt wurde, zählt ein Timer von 3 runter und los gehts. Während des Laufs hatte ich Musik auf dem Ohr. nach einem Kilometer kam dann in holprigem Englisch die Ansage über zurückgelegte Strecke und die dafür benötigte Zeit. Da ich das nicht mag, habe ich mein Handy wieder rausgekramt und die Ansage deaktiviert.

Nach genau 10km habe ich dann gestoppt und die Funktion mit meiner Suunto Ambit 3 Peak* verglichen. Und ich muss sagen, dass ich mehr als positiv überrascht bin.

Wie man sieht, haben beide Uhren die exakt gleiche Strecke angezeigt:

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In der Anzeige des MI-bandes sieht man auch die Pace sowie die Pulsfrequenz. Allerdings besteht eine Differenz zwischen den gelaufenen Zeiten (Mi-Band 1h 1m 15s) und der Suunto (1h 4m 08s).

Weitere Anzeigen sind die Details. Hier finden sich neben den genannten Werten die Durchschnittspace, verbrauchte Kcal, Durchschnittsgeschwindigkeit usw.

Interessant finde ich die Anzeige der Schrittfrequenz und des „Strides“, also der Schrittlänge. Hier kann ein ambitionierter Läufer für sich einen echten Mehrwert ziehen.

Weiterhin gibt es eine Karte mit der gelaufenen Strecke.

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Zu guter Letzt finden sich noch weitere Auswertungen wie die Pulsfrequenz als Kurve, die Pace als Kurve, die Pace pro Kilometer als Balkendiagramm und die Anzeige der Pulszonen. Letzteres finde ich mangels individueller Einstellmöglichkeiten relativ aussagelos.

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Am Ende habe ich mit dem Mi-Band noch meinen Puls gemessen und bin bis auf wenige Schläge Differenz auf den gleichen Wert wie die Suunto gekommen.

Fazit

Das Mi-Band ist in seiner Preisklasse unschlagbar.

Als Fitnesstracker im Alltag mit Schrittzähler, Schlafauswertung und Weckfunktion ist es sehr gut umgesetzt.

Für den Laufsport ersetzt das Armband für mich nicht meine Laufuhr, dennoch bin ich sehr überrascht über die Auswertungsmöglichkeiten. Ich kann mir gut vorstellen, das Armband in Ergänzung zu meiner Suunto zu nutzen um z.B. meinen Stride oder auch die Schrittfrequenz zu optimieren.

Für diejenigen, die zum Laufen bisher sowieso nur auf Apps gesetzt haben, finde ich das Mi-Armband eine tolle Alternative, da es mehr Auswertungsmöglichkeiten bietet, als die klassischen und bekannten Apps.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden damit und könnte mir vorstellen, dass die Wearables in Zukunft eine ernstzunehmende Alternative zu den üblichen Laufuhren werden. Garmin, Suunto, Polar usw. müssen für ihre Uhren und in ihrem Preissegment in Zukunft deutlich mehr bieten, um weiter bestehen zu können. Wobei gerade Garmin in meiner Wahrnehmung gerade die richtigen Schritte in Richtung Smart-Watches geht.

Als Laufeinsteiger würde ich mir heute jedenfalls eher einen Fitnesstracker kaufen, als den Billigpulsmesser vom Discounter.

Kaufen könnt Ihr den Tracker über diesen Link: Klick!*

Ich habe mir das Produkt selbständig gekauft und erhalte keinerlei gegenleistungen für das Verfassen dieser Rezension.

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Rodgau 50: Trainingswoche 2 – Montag

Heute habe ich mit Entsetzen festgestellt, dass mein Trainingsplan auf dem Weihnachtswochenende Samstags (also Heiligabend) 15 km und am Sonntag (1. Weihnachtstag) 35 km vorgibt.

Wie genau ich das machen soll, weiß ich noch nicht. Die 15 km am 24.12. sollten früh morgens machbar sein. Schwierig werden die 35km. Heiligabend wird spät bei uns werden und wir werden auch Wein trinken. Da werde ich nicht morgens um 5 Uhr aus dem Bett kommen, 35 km zu laufen.

Was sagen denn die Trainingsexperten zu dem Plan, die 35 km am Samstag zu machen und dafür die 15 km am Sonntag? Bitte hinterlasst mir Eure Meinungen in den Kommentaren.

Der Trainingsmontag:

Montag ist Crosstrainingtag: Ich habe diese Übungen für mein Knie gemacht

Anschließend wurde ein Teil von Sebastians Adventskalender nachgeholt:

Morgen stehen dann ruhige 10 km an.

Rodgau 50: Trainingswoche 1

Die erste offizielle Trainingswoche lief wie geplant:

Macht in Summe 50km.

Allerdings macht mir mein rechtes Knie zu schaffen. Ich werde diese Woche daran arbeiten, eine schwerwiegende ITBS zu verhindern. Noch kann ich laufen, sollte sich das jedoch verschlimmern, steht Rodgau auf der Kippe.

Und ich habe leider ab Freitag Sebastians Adventskalender schleifen lassen, so dass ich diese Woche noch einiges nachzuholen habe.

*=Affiliate Link

Rodgau 50: Update Trainingswoche 0, Planung Woche 1

Gut, dass ich quasi eine Woche vorher gestartet bin!

Erstes Learning dieser Trainingswoche:

Ich muss meine Woche anders einteilen!

Ich bin das Training wie geplant angegangen:

  • Montag: Crosstraining
  • Dienstag: 10km EDL
  • Mittwoch: Ruhetag b
  • Donnerstag: eigentlich hätten hier Intervalle auf dem Plan gestanden, stattdessen 10km mit dem Lauftreff im EDL-Tempo.
  • Freitag: Crosstraining
  • Samstag: habe ich dann abends Intervalle geballert (4x1km mit Trabpausen).
  • Sonntag: bin ich morgens für den Langen Lauf nicht aus dem Bett gekommen und der Rest des Tages war mit Familie geplant. Dafür habe ich dann Crosstraining gemacht…

Das heißt für diese Woche, also die echte Trainingswoche 1:

Keine Intervalle am Tag vor dem Langen Lauf!

Hätte ich Idiot eigentlich auch alleine drauf kommen können. Da läuft man schon einige Jahre und macht trotzdem solche Fehler. Ich habe aber schon ewig keine Intervalle mehr geballert und habe das echt unterschätzt. Als Strafe fehlt mir jetzt also ein längerer Lauf in der Vorbereitung.

Daher die Planung für diese Woche:

  • Montag: Crosstraining, Intervalle oder 10km EDL
  • Dienstag: Intervalle, 10km EDL oder Crosstraining
  • Mittwoch: Puffertag, d.h. hier wird nachgeholt, was ich am Montag oder Dienstag nicht geschafft habe. Intervalle haben Vorrang. Wenn alles im Plan, dann Ruhetag.
  • Donnerstag: Lauftreff. Wenn noch kein 10km EDL dann heute, evtl. die Strecke an den Lauftreff dranhängen.
  • Freitag: Puffertag, alles nachholen, was bisher nicht geschafft wurde, sonst lockerer Lauf oder Ruhetag.
  • Samstag: Wie Freitag. Auf keinen Fall Intervalle!
  • Sonntag: 25km

Ich hoffe, das klappt diese Woche besser. Es sollte eigentlich genug Flexibilität im Plan sein.

Hinzu kommt, ich habe bei den Intervallen am rechten Knie außen Schmerzen bekommen. Und es zog auf dem Schienbein. Ich hatte das alles schonmal: eine ITBS. Und die Schmerzen auf dem Schienbein könnten Shin Splints andeuten.

Direkt nach dem Training musste ich humpeln. Wurde aber schnell besser. Bromelain eingeworfen und hoffen, dass es nicht schlimmer wird.

Sollte ich bei den Intervallen weiter Schmerzen bekommen, werde ich die aussetzen.

Vielleicht hat ja jemand gute Tipps, wie ich eine beginnende ITBS verhindern kann und kennt gute Alternativen für die Intervalle?

Würde mich über Erfahrungen eurerseits freuen.

 

 

 

Getestet: Aukey Sport Bluetooth Kopfhörer 4.1

Ich laufe nicht immer, aber häufig und gerne mit Musik oder auch Podcasts auf dem Ohr. Und war lange auf der Suche nach den richtigen Kopfhörern.

Meistens laufe ich mit meinem iPhone. Ich lade mir dann vorher was ich hören möchte auf mein Handy, damit ich nicht streamen muss. Ich habe eine Playlist zum Laufen bei Spotify (wer Spotify hat, kann über den Link sich die mal anschauen/ anhören) oder ich nutze die Podcast-App von Apple.

Ausprobiert habe ich schon viele kabelgebundene Kopfhörer in der Vergangenheit:

  • Over-ear-Kopfhörer von einem Kaffeeröster: + günstig, + für den Preis einen guten Klang, – schlechte Haltbarkeit (der Schaumstoff der Kopfhörer hat sich durchgescheuert), – bei langen Läufen haben die Kopfhörer gedrückt.
  • verschiedene In-Ear-Kopfhörer: Klang war unterschiedlich nach Preisklasse, aber keiner saß wirklich gut im Ohr, selbst die Sportkopfhörer mit Bügel für die Ohren nicht.
  • da die iPhone-Kopfhörer einen guten Klang haben, habe ich die EARBUDi-Clips (Affiliate-Link) auf eine Empfehlung hin ausprobiert. Aber auch hier: die saßen bei mir nicht gut.

Gemeinsam war allen: die Kopfhörer saßen nicht richtig und ich musste immer wieder beim Laufen nachjustieren.

Das nervt!

Dann habe ich die Aukey Sport Bluetooth-Kopfhörer (Affiliate-Link) gekauft:

Aukey Bluetooth Kopfhörer
Aukey Bluetooth Kopfhörer

Die Verpackung hat mir erstmal gut gefallen. Eine schlichte, aber wertig wirkende Schachtel mit dem Logo auf der Oberseite. Ich mag gutes Produktdesign.

In der Schachtel selber befanden sich eben die Kopfhörer, dazu kommt ein Stoffbeutel, in dem Kopfhörer aufbewahrt werden können, ein USB-Ladekabel und Zubehör, um die Kopfhörer den eigenen Ohren anzupassen (Oliven und Bügel in verschiedenen Größen).

Die Kopfhörer selber haben ein neongelbes Kabel. Sehen gut aus.

Vor dem ersten Benutzen müssen die Kopfhörer vollständig geladen sein. Der Ladezustand wird über eine Leuchte an den Kopfhörern angezeigt (rot: lädt noch/ blau: vollständig geladen). Laut Handbuch kann dies bis zu zwei Stunden dauern. Am PC angeschlossen ging dies deutlich schneller. Laut Beschreibung schaffen die Kopfhörer voll aufgeladen. 4-5 Stunden Spielzeit. Die habe ich bisher nicht ausgereizt.

Die Kopfhörer ließen sich problemlos mit dem iPhone 5s verbinden. Das iPhone erkennt sie sofort als Bluetooth-Gerät. Einmal gekoppelt erkennt das iPhone sie beim nächsten Mal sofort wieder.

Die Kopfhörer müssen vor dem Benutzen erst aktiv eingeschaltet werden. Hat man die Kopfhörer aufgesetzt, meldet eine weibliche Stimme dann „Connected“. Beim Ausschalten erklingt dann „Power off“.

Die Bedienung kann sowohl am Handy als auch über die Kopfhörer erfolgen. Ich bediene sie bisher immer über das Handy (lauter/ leiser, Track weiter usw.), da ich es ungewohnt finde, am Ohr rumzuhantieren. Das ist aber vermutlich eine reine Gewöhnungssache. Telefonieren habe ich über die Kopfhörer bisher noch nicht ausprobiert, soll laut Beschreibung über ein integriertes Mikrofon aber funktionieren.

Mit den Bügeln und den Oliven können die Kopfhörer dem eigenen Ohr angepasst werden. Beides lässt sich problemlos wechseln und die richtige Größe muss dann ausprobiert werden.

Was ich spannend finde, sind die Bügel. Bisher kannte ich nur Bügel, die über das Ohr festgeklemmt wurden. Diese Bügel werden im Ohr festgeklemmt. Und das funktioniert überraschend gut. Einmal den richtigen Bügel ausgewählt sitzen die Hörer recht gut.

Der Klang der Kopfhörer ist in Ordnung. Ich finde ihn nicht ganz so gut, wie bei den original Kopfhörern. Für mein Empfinden klingen sie manchmal etwas „dünn“, es könnten ein bisschen mehr Bässe drin sein. Jedoch muss ich gestehen, dass sie den besten Klang direkt nach den iPhone-Kopfhörern haben.

Bisher habe ich mit Kopfhörern normale Straßenläufe absolviert und ein Intervall-Training auf der Bahn. Kein Verrutschen, kein Nachjustieren:

Ich bin bis jetzt sehr zufrieden.

Und das ganze zu einem Preis von €19,99 (Stand: Dezember 2016).

Ich würde sie wieder kaufen!

Wenn Ihr das auch möchtet, könnt Ihr das hier tun: Link zu Amazon (Affiliate-Link).

Hinweis:

Ich habe diese Kopfhörer selber bezahlt und habe keine Gegenleistung für diesen Testbericht erhalten.

Rodgau 50: Trainingswoche 0

Offiziell beginnt mein Plan für die 50km in Rodgau erst kommende Woche. Aber irgendwie werde ich nervös und starte jetzt schonmal mit der Woche 1 und mache daraus meine persönliche Woche 0.

Grundlage ist ein Trainingsplan von Wolfgang Olbrich: 50km auf Ankommen.

Den unmodifizierten Plan könnt ihr hier als Word-Datei runterladen (Quelle: Wolfgang Olbrich):

trainingsplan-50k

Als Alternativtraining nutze ich folgendes:

Damit sieht meine Trainingswoche bisher so aus:

Montag: Bodyweight-Training

Dienstag: 10km EDL

Mittwoch: Ruhetag

Donnerstag: 30 Burpees, Lauftreff (irgendwas zwischen 5 und 10km), wenn mein Terminkalender mich lässt. Sonst ziehe ich die Intervalle vom Freitag vor und schiebe morgen Ruhetag/ Alternativtraining ein.

Freitag: Intervalle 4x 1km plus Ein- und Auslaufen sowie Trabpausen

Samstag: Alternativtraining (Mal sehen was der Adventskalender bereit hält, sonst kommen noch die Runtastic-Apps zum Einsatz.)

Sonntag: 25km EDL

Kommende Woche sieht der Plan dann im Prinzip genau so und ist dann die offizielle Woche 1.