Für Euch getestet: Schlauchtuch mit Fleece von XBandanas

Eine Läuferweisheiten von vielen ist für mich:

Man kann nie zuviel Schlauchtücher haben!

Daher habe ich auch das Schlauchtuch mit Totenkopf-Optik von XBandanas für Euch getestet.

Das Tuch selber ist schwarz mit einem Totenkopf verziert. Wenn man das Tuch über die untere Gesichtshälfte zieht, sieht es eben so aus, als hätte man einen Totenkopf als Gesicht.

Prollig? Ja, ein bisschen 😉

Die Innenseite des Tuches ist mit einem Stück Fleece vernäht. Hier der erste Kritikpunkt:

Das Fleece ist nur an der Unterseite angenäht. Zieht man das Tuch also hoch, ist der untere Rand vernäht und der obere liegt nur aufeinander. Meine Befürchtung ist, dass sich die Stoffe beim Laufen oder einen anderen sportlichen Aktivität so verschieben, dass sie nicht mehr übereinander liegen. Allerdings muss ich zugeben, dass dies bei meinem Lauf nicht passiert ist. Häufiger konnte ich mit dem Tuch nicht laufen, da es nicht kalt genug war.

Damit kommen wir auch zum zweiten Punkt: es hält schön warm. Damit erfüllt es erstmal seinen Zweck.

Sollte es jedoch richtig knackig kalt sein, fehlen die Atmungsschlitze, wie ich sie von anderen Produkten kenne. Damit ist es für mich nur bedingt einsetzbar als Tuch zum Laufen, da ich es nicht über den Mund ziehen kann, ohne das Gefühl zu haben, Luftnot zu bekommen.

Fazit:

Nettes Tuch mit kleinen Mängeln. Zum Sporten nur bedingt einsetzbar.

Ihr könnt das Tuch hier kaufen (Affiliate-Link):

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Schlauchtuch von XBandana

Das Produkt wurde zum Zweck der Produktbewertung vergünstigt zur Verfügung gestellt.

 

 

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10 Tipps, wie Du erfolgreich läufst und dabei fett wirst!

Du kennst Sie bestimmt:

die ganzen Tipps und Tricks, wie Du schneller, besser, schöner, einfach geiler wirst!

Einfach nur, weil

Du diese 10 Gemüse essen musst!

oder

Mit diesen 23 Übungen den Marathon unter 2:23h finished!

oder

Mit dieser Unterhose nackt mindestens so gut aussiehst wie David Beckham!

Ich bin mir sicher, dass Du diese Überschriften kennst und auch schon die Artikel dazu gelesen hast.

Und außerdem bin ich mir genauso sicher, dass Du mindestens die Hälfte dieser Tricks auch schon ausprobiert hast. Das haben wir nämlich alle schon getan. Es ist uns nur zu peinlich, das zuzugeben.

Genauso wie die Selfies (halb-) nackt vor dem heimischen Spiegel, um den Fortschritt des Plauzenabbaus zu dokumentieren.

Getreu dem Motto:

Dieses Jahr nehme ich 10kg ab. Fehlen nur noch 14.

Und jetzt erzähle ich Euch mal, wie Ihr erfolgreich fetter werdet, obwohl Du Marathon (oder jede andere Strecke) läufst.

Kommen wir zu den Voraussetzungen:

Ich habe seit ca. 10 Jahren eine sog. Hashimoto Thyreoiditis. Das ist eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper die eigene Schilddrüse angreift und die langsam zerstört. Ergebnis ist, dass ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe und dafür entsprechende Schilddrüsenhormone nehmen muss.

Mache ich das nicht, „fährt mein Stoffwechsel runter“:

  • mir ist kalt
  • ich bin ständig müde
  • ich habe grundsätzlich einen niedrigeren Kalorienumsatz als der „Durchschnittsmensch“
  • Würde man das unbehandelt lassen, könnte diese Erkrankung theoretisch sogar zum Tode führen.

Ich habe lange Zeit mit meinem Übergewicht zu kämpfen gehabt (und kämpfe eigentlich immer noch damit).

Ich habe in meinen Hochzeiten ca. 110kg bei einer Körpergröße von 188cm gewogen. Ich bin aber auch mit kaum weniger Gewicht regelmäßig 30km im Training oder auch meinen ersten Marathon gelaufen.

Meinen Gelenken macht das glücklicherweise nichts. Nur war ich eben entsprechend langsam.

Und natürlich habe ich auch immer gehofft, durch meine Lauferei Gewicht zu verlieren.

Du kannst durch Laufen nicht abnehmen!

Ich kann das zumindest nicht.

Ich renne und renne, 5mal die Woche, 30km am Wochenende. Meinem Gewicht ist das egal.

Ich habe sogar den fiesen Effekt, dass ich nach meinen langen Läufen zunehme!

Ohne das jetzt fundiert wissenschaftlich begründen zu können, lautet meine Theorie folgendermaßen:

  • Wenn ich laufe, verbrenne ich Energie.
  • Wenn ich lange laufe, verbrenne ich Energie und leere außerdem meine Glykogenspeicher.
  • Komme ich nach dem Laufen nach Hause, habe ich Hunger und führe mir die verbrauchte Energie wieder zu.
  • Meine Theorie ist allerdings, dass ich durch die HT allerdings nicht effektiv Kalorien verbrenne, meine Fettreserven also nicht oder nur ungenügend angegangen werden.
  • Daher halte ich speziell nach langen Läufen eher mein Gewicht, oder, wenn ich nur meinem Hungergefühl nachgebe, nehme ich sogar zu!

Jetzt kennen wir alle unsere tollen Sportapps, die wir fast ausschließlich alle nutzen.

Wir pos(t)en damit nicht nur auf Facebook, sondern bekommen auch alle angezeigt, wie viel Energie wir beim Sport verbrannt haben.

Und rechnen das im Kopf automatisch in Bier oder Schokolade um!

Und dann gehen wir rein, duschen uns, ziehen uns um… und gehen in die Küche und schlagen uns mit bestem Gewissen den Bauch voll!

Und stellen dann entsetzt fest:

Ich werde ja immer fetter! Dann kann ich auch gleich auf der Couch bleiben! 😦

Stellen wir fest:

Diese ganzen tollen Apps errechnen ja nur Durchschnittswerte. Das passt für den einen, aber für den anderen noch lange nicht.

Meiner Erfahrung nach, werden diese Werte immer ungenauer, desto exzessiver Du Sport betreibst. Bei einem Ultra oder Iron Man sind diese Berechnungen meiner Meinung nach bestenfalls ein nettes Gimmick, aber eben nicht ernst zu nehmen.

Und wenn Du jetzt auch, so wie ich, unter einer einer Stoffwechselstörung leidest, kannst Du diese Berechnungen komplett vergessen.

Wenn ich mir also die 1.000 kcal, die ich nach einem 10km-Lauf angeblich verbrannt habe, regelmäßig wieder zuführen würde, würde ich trotz Sport, immer fetter werden.

Die Lösung

So eine richtig gute Lösung für alle habe ich nicht. Aber ein paar Grundsätze:

  • Zählen!

Und zwar Sport und Kalorienaufnahme. Dokumentiere was Du isst (mit kcal-Angabe) und was Du an Sport treibst.

Ich nutze dafür meine Apps:

Strava und Movescount für den Sport.

Yazio für mein Essen.

Es tut aber auch eine einfache Excel-Tabelle, oder ein Notizbuch. Finde raus, was für die funktioniert.

  • Beobachte Dich!

Anhand dieser Aufzeichnungen wirst Du recht schnell feststellen, was für dich funktioniert:

  • Wieviel Sport muss ich treiben, um ein Bier zu trinken oder ein Stück Schokolade zu essen?
  • Was ist überhaupt mein Grundumsatz?

 

  • Erfolgreich abnehmen!

Und dann weißt Du, was Du zu tun hast, um wirklich abzunehmen.

Vergiss die ganzen Heilsversprechen!

Ja, vegan, Paleo, Low-Carb, No-Carb, Clean eating … whatever… kann funktionieren.

Aber Du wirst nicht abnehmen, wenn Du den ganzen Tag veganen Schokopudding löffelst. Und bei manchen Krankheiten oder anderen Stoffwechselsituationen wirst Du auch durch viel Sport nicht abnehmen.

Grundsätzlich gilt die Formel:

Ich kann nur zunehmen, was ich mir auch zuführe!

Also: kontrolliertes essen, egal nach welchem Konzept, funktioniert immer.

Würde mich übrigens freuen, wenn Ihr Eure Erfahrungen (vielleicht auch andere Hashi-Erkrankte?!) in die Kommentare haut.

BTW:

Ich habe bis heute 9kg abgenommen und habe noch mehr vor!

Manchmal läuft es nicht

Sonntag sollte es eigentlich ein langer Lauf werden. 30km.

Der Morgen fing wie immer an diesen Tagen damit an, dass mein Wecker um 5.00 Uhr geklingelt hat. Da fiel es mir schon ausgesprochen schwer, mich aus dem Bett zu motivieren. Aber im Januar stehen 50km in Rodgau an. Und die letzten drei Wochen waren aus verschiedensten Gründen sehr laufarm.

Also: Wat mutt, dat mutt!

Kaffee kochen, vom Vorabend bereitgelegte Laufkleidung anziehen, Joghurt verspeisen (Vielleicht war das der Fehler?! Sonst esse ich immer vor meinen langen Läufen Banane 😉 ).

Und dann los.

Es ist kalt. Es ist windig. Und es ist regnerisch.

Als ich den Reißverschluss meiner Laufjacke weiter hochziehen will, verhakt sich dieser.

Stehen bleiben.

Rupfen, ziehen, fluchen.

Es hilft nichts. Er hat sich festgefressen.

Allerdings hängt der Reißverschluss so dämlich, dass die Jacke nicht richtig auf und nicht richtig zu ist. So kann und will ich nicht laufen.

Also entnervt wieder nach Hause.

Aber auch dort bekomme ich das Mistding nicht gelöst.

Gefrustet beschließe ich, dass ich jetzt nicht laufen gehe. Stattdessen lieber Kaffee trinken und ein bisschen für den Blog schreiben.

Um 6.30 Uhr steht auch meine Jüngste auf der Matte und will bespaßt werden. Irgendwann schiebe ich noch eine Runde Bodyweight-Training nach Mark Lauren ein.

Nachdem meine Frau irgendwann aufgestanden ist, ist die so nett, geduldig und lieb und richtet den Reißverschluss wieder (ich habe einfach keine Geduld für sowas!).

Nachmittags entschließe ich mich dann, noch einen Versuch zu wagen.

Ergebnis:

Ich bin zu warm angezogen (Wer bitte hat 11°C bestellt?!), Puls viel zu hoch, extremer Wind, Gehpausen. Nach 12km bin ich wiederum genervt zu Hause.

Heute am Montag erklärt sich dann zumindest ein Teil:

Gliederschmerzen, Halsschmerzen, insgesamt schlapp. Ich habe wohl eine Erkältung in den Knochen.

Das erklärt den Puls und meine schlechte Leistung.

Für den Reißverschluss muss ich noch einen Schuldigen finden…

Für Euch getestet: Bracoo Beinlinge

Auf dem Markt der Kompressionsbekleidung im Sportsektor ist immer noch viel los und es kommen auch immer wieder neue Marken hinzu.

Bracoo kommen vermutlich aus dem englischsprachigen Raum, auf der Internetseite von denen kann ich auf Anhieb nichts näheres feststellen.

Die Produkte decken die Spanne vom medizinischen bis zum Sportbereich ab. So sind die Kompressionsbeinlinge eben auch für den Sport, aber auch z.B. bei Durchblutungsstörungen empfohlen.

Die Beinlinge selber sind optisch unauffällig.

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Bracoo-Beinlinge
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Bracoo-Beinlinge

Ein paar Streifen auf der einen Seite, der Schriftzug auf der anderen. Um das ganze etwas freundlicher zu halten, habe ich mir die Beinlinge mit neongelben Streifen bestellt.

Was fehlt, ist eine Beschriftung für links/ rechts bzw. vorne/ hinten, so wie ich es von anderen Produkten, auch im unteren Preissegment kenne.

Die Beinlinge kommen in den Größen M und L. Auf Grund meiner Waden habe ich L bestellt.

Anziehen geht problemlos, wie bei eigentlich allen mir bekannten Beinlingen. Der Sitz ist allerdings recht stramm. Mir gefällt das, da ich hohe Kompression als angenehm empfinde. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass dies einigen im Sportbereich zu stramm ist.

Bei einem 21km-Lauf saßen die Beinlinge gut. Es ist nichts verrutscht oder hat gedrückt.

Als Pflegehinweis wird Handwäsche empfohlen. Ich muss gestehen, ich habe die Beinlinge bei 30°C mit meinen restlichen Sportsachen gewaschen. Und nach der Wäsche saßen sie immer noch gut.

Fazit:

Ein technisch einwandfreies Produkt. Lediglich im Detail besteht Verbesserungsbedarf: optisch könnten die Beinlinge etwas bunter daher kommen und es müsste die angesprochene Beschriftung geben.

Preislich liegen die Beinlinge sogar noch unter den mir bekannten Sportdiscounterprodukten.

Wer also ein preiswertes Produkt sucht, den das kleine Verbesserungspotential nicht stört, ist hier gut aufgehoben.

Ihr könnt die Bracoo-Beinlinge hier kaufen (Affiliate-Link).
Das Produkt wurde zum Zweck der Produktbewertung vergünstigt zur Verfügung gestellt.

 

Trailrunning ist out!

Ich habe das Thema so durch!

In meiner Wahrnehmung wird aktuell mal wieder überall diskutiert, dass Trailrunning voll der Hype ist, dass die Szene gerade thriathlonisiert. Geht natürlich gar nicht, dass sich nur noch Ultra Trail nennen darf, wo auch Lizenzgebühr bezahlt wird.

Und so weiter.

Und so fort.

Ja, Trailrunning ist Hype.

Dass, was im Triathlon schon vor vielen Jahren passiert ist (überteuertes Material für den ehrgeizig Sport treibenden Manager), passiert gerade auch auf dem Trail.

Die ITRA nähert sich der FIFA an.

Alles richtig.

Aber wisst Ihr was?

So ähnlich wurde das schon vor ein paar Jahren diskutiert. Und es langweilt mich zusehends, diese Szenediskussionen.

Trail ist nur, wenn Du mindestens einen Ultra im alpinen Hochgebirge oder der Wüste läufst.

Wenn da 5m Asphalt bei sind, laufe ich das nicht!

Wenn da nicht 1000 HM in den ersten 10 km drin sind, ist das nicht anspruchsvoll.

Blah, blah, …

Und wisst Ihr noch was?

Ich laufe einfach.

Und zusehends auch wieder Asphalt.

Ich bin vor ca.2 Jahren in eine Ecke gezogen, in denen es kaum Trails gibt. Ländlich, ja. Aber fast nur Landstraßen oder asphaltierte Fußwege. Wenn ich Matsch unter meinen Füßen haben will, muss ich Minimum 3 km laufen. Vernünftige Trails erreiche ich sogar nur noch im Auto.

Und so habe ich festgestellt:

Ich laufe, weil ich laufen kann!

Letztendlich ist es mir egal, was ich unter den Füßen habe.

Klar laufe ich lieber geile Trails. Aber Laufen an sich, die einfache Bewegung, das ist es, was am Ende des Tages zählt!

Das erste Jahr habe ich es gehasst, hier zu laufen. Wie gesagt: keine Trails vor der Tür. Das laufe ich doch nicht!

Im zweiten Jahr habe ich mich dann zusehends und notgedrungen den Gegebenheiten angepasst.

Und im dritten Jahr habe ich das Laufen wieder lieben gelernt.

Denn egal ob Trail oder Straße, dick oder dünn, schnell oder langsam, Mann oder Frau:

Am Ende des Tages sind wir alle Läufer!

In diesem Sinne:

Run happy! Hauptsache Ihr lauft!

Ein Vater-Kind-Tag im Wald

Letzte Woche Freitag gab es im Kindergarten von der Kleinen einen „Vater-Kind-Ausflug“. Gemeinsam mit dem Diplom-Biologen Tim Graumann ging es in den nahegelegenen Wald, um dort die Natur zu entdecken.

Positiv war, dass von 24 möglichen Kindern sich 18 mit ihren Vätern angemeldet hatten. Nicht ganz selbstverständlich für diejenigen, die Teilnahme an Elternabenden, Elternstammtischen usw. kennen.

Nachdem wir uns also alle an einem Wanderparkplatz versammelt hatten, ging es mit der Rasselbande in den Wald. Auftrag war klar:

Die Kinder sind die Chefs und die Vater und Kind sollen gemeinsam durch den Wald streifen.

Es freut mich dann immer wieder, wenn meine Kinder verkünden (naja, die Große mit ihren 14, fast 15 Jahren, jetzt nicht mehr 😉 ), dass sie diesen oder jenen Weg kennen und hier mit ihrem Papa schon waren. Nutzt doch etwas, sich mit seinen Kindern in die Natur zu begeben.

Nach ein paar Metern Waldweg bogen wir dann unter der Führung von Herrn Graumann ab ins Gehölz und schlugen an einem abgesägten Baumstamm unser „Lager“ auf.

Von hier aus sollten Spuren von Tieren gemeinsam gesucht werden. Mit Feuereifer ging es dann ins Gehölz und es wurden echt spannende Dinge gefunden.

Von abgenagten Tannenzapfen angefangen, über Kot, Federn, Eierschalen, Fellstücke, Gewölle, sogar ein Stück Unterkiefer, ein Wirbel und ein Oberschenkelknochen eines Rehs, wurde vieles gefunden.

Gemeinsam mit Herrn Graumann wurden dann die gefundenen Schätze untersucht und bestimmt. Der Biologe erklärte den Kindern, was sie dort gefunden hatten, warum das dort lag (z.B. wusste ich nicht, dass auch Raubvögel Gewölle hochwürgen) und noch vieles mehr.

Spannend, auch für die Erwachsenen.

Nach gut zwei Stunden ging es dann wieder nach Hause zu Kakao bzw. Kaffee.

Fotos kann ich leider nicht einstellen, da überall Personen drauf sind, insbesondere Kinder, deren Einverständnis ich nicht habe.

Aber die Webseite von Tim Graumann findet ihr hier: Klick!