Du musst Deine Kalorien zählen!

Ich bin und war schon lange mit meinem Gewicht unzufrieden.
Und als Blogger habe ich mich dementsprechend auch bei anderen Blogs umgeschaut und jede Menge Ideen gefunden und ausprobiert:

Und da alles nicht wirklich bei mir was gebracht hat, hab ich dann irgendwann angefangen, Kalorien zu zählen.

Und es wirkt.

Und jetzt kommen wir zu dem Teil, der mich absolut abnervt.

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Bloggen ist ja inzwischen irgendwas zwischen Lifestyle und Business.

Und jeder Blogger hat natürlich die „10 Tipps, die dein Leben verändern„. Zum Beispiel, wie du am schnellsten, gesündesten, nachhaltigsten, … zu deinem Wunschgewicht kommst.

„Du musst keine Kalorien zählen, iss einfach vegan!“

„Mit Paleo erreichst du automatisch dein Idealgewicht und wirst außerdem gesünder!“

„Wenn du regionale und saisonale Produkte kaufst, auf Fertiggerichte verzichtest und alles selber zubereitest, wirst du ganz schnell deine Traumfigur erhalten!“

Viele dieser Nahrungskonzepte enthalten ganz viele richtige und gesunde Elemente. Dennoch ist es mir nicht gelungen, damit dauerhaft auch nur ein Gramm zu verlieren.

Was bei mir wirkt, ist tatsächlich simples und stumpfes Kalorien zählen. Damit erhalte ich eine Überblick über das, was ich esse und kann das für mich besser einschätzen. Übrigens habe ich am Ende des Tages auch keinen Hunger.

Das ganze realisiere ich mit einer App: Yazio.

Und jetzt kommt es!

Das funktioniert nur für mich!

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Ich werde euch nicht erzählen, dass ich den Stein der Weisen gefunden habe, mit denen alle und jeder Gewicht verlieren kann.

Und ich würde mir wünschen, dass dieser ganze Solopreneur- und Lyfestyle-Business-Mist endlich mal auf den Boden der Tatsachen kommt und nicht ständig den Eindruck erweckt, das Maß aller Dinge zu sein.

Ich gönne jedem, der Geld mit seinem Blog verdient (ich tue es nicht) und sogar seinen Lebensunterhalt damit bestreiten kann. Aber ihr solltet es so machen, dass ihr auch noch in den Spiegel gucken könnt.

Musste mal gesagt werden.

Übrigens: durch Sport, egal wie viel ich laufe, nehme ich nicht ab.

Das erste Mal… (Mountainbiker überholt!)

Heute standen 30km auf dem Plan. Da die Große heute noch mit ihrer Freundin auf die „Pferd & Hund-Messe“ nach Dortmund wollte, und Papa natürlich Fahrdienst zum Bahnhof hatte, stand der Wecker auf 5:30 Uhr, damit ich auch wieder pünktlich zu Hause sein konnte.
Also die üblichen Rituale: Kaffee, Banane,… und ab ins Auto zum Parkplatz auf die Alexanderhöhe.
Bei sternenklarem Himmel und Vollmond ging es in den Wald. Erst noch im Dunklen mit der Stirnlampe die ersten Kilometer gelaufen. Dummerweise hatte ich vergessen, die Akkus zu kontrollieren, so dass bereits nach 15 Minuten die Petzl mir blinkend zu verstehen gab, dass der Strom zu Neige geht. Für die erste Stunde hat es aber noch gereicht und dann ging auch bereits die Sonne auf:
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War der letzte Lauf noch extrem neblig gewesen, lag diesmal der Nebel nur in den Tälern und hat eindrucksvolle Bilder geboten:
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Dafür liebe ich es, im Sauerland zu wohnen, früh aufzustehen, um diese Ausblicke zu genießen.
Auf halber Strecke stand dann noch ein Kalb auf dem Weg, dass sich offensichtlich von der Wiese irgendwie verirrt hatte. Besorgt stand die Mutter daneben und hat mich misstrauisch beäugt, als ich langsam vorbeigegangen bin:
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Auf den letzten Kilometern musste ich dann noch ein paarmal mit dem Krankenhaus telefonieren, da ich Rufdienst hatte. Und auf Grund von Funklöchern konnte ich in der Zeit auch nicht weiterlaufen, sondern musste an einer Stelle ausharren. Das hat mir etwas den Schnitt versaut, das ist aber eben das Risiko, wenn man sich trotz Rufdienst auf den Langen Lauf begibt.
Nach 28km hatte ich dann noch zwei Mountainbiker vor mir, die ich dann bergauf locker überholt (irgendwo war da noch Kraft in den Beinen) und ja, ich gebe zu: einen dummen Spruch konnte ich mir nicht verkneifen.
Ich hoffe, sie werden es mir nachsehen.
Nach 29km war ich dann wieder am Auto und hatte noch Zeit zu duschen, zur Freude der Kinder, die ich dann zum Zug gefahren habe.

Vernebelter Herbsttrailrun

Letzten Sonntag hatte ich es nach langer Trailabstinenz endlich mal wieder auf meine lange „Hausrunde“ geschafft.

Gegen 6.00 Uhr raus aus den Federn. Kaffee. Banane. Laufrucksack gepackt.

Dann ging es mit dem Auto Richtung Danzturm und auf dem darunterliegenden Wanderparkplatz wurde gehalten.

Die ersten 3km bin ich noch mit Stirnlampe durch den morgendlichen Wald getrabt. Danach wurde es aber auch schnell hell genug, um ohne Leuchte zu laufen.

Der Morgen insgesamt war extrem neblig, so dass auch auf der Hälfte der Strecke kein Blick ins Lennetal, Richtung Altena möglich war. Auf den Höhen war teilweise nur 20m Sicht.

Was ich aktuell extrem merke (positiv) ist meine deutlich Gewichtsreduktion seit dem Sommer. Aktuell 7kg Verlust machen sich deutlichst bemerkbar. Es läuft sich für meine Verhältnisse schön leicht und ich habe auf 25km, über 600 HM, mit Foto- und Pinkelpausen eine gemütliche 7er Pace hinbekommen. Die Jahre vorher war ich deutlich langsamer.

Und ich komme deutlich entspannter an.

Das gleiche möchte ich ungefähr nochmal reduzieren und dann mal sehen. Die Ultrasaison 2017 kann dann gerne kommen.

Zum Schluss noch ein paar Fotos vom Lauf. Und ganz am Ende wenige Worte zum Equipment.

Nebliges Iserlohn:

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Zwischendurch kam mal kurz die Sonne raus:img_3487-kopie

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Meistens sah es jedoch so aus:img_3489-kopie

 

Rindviecher im Nebel:img_3490

 

Und ein bisschen dramatisches Wolkenspiel:img_3491

Ausrüstung

Ich habe mir vor kurzem die „Beinlinge“ (neudeutsch: Calfs) Kanergy von Kalenji, also Decathlon zugelegt. Bisher hatte ich nur zwei Paar Kompressionsstrümpfe, einmal die CEP und einmal die X-Bionic.

Die CEP hatte ich seinerzeit als Produkttest über die Runner’s World erhalten und bin heute noch sehr zufrieden. Die X-Bionic sind auch gut, aber nicht so gut wie die von CEP.

Und da ich Kompression an den Beinen mag, habe ich mir eben die Kalenji-Beinlinge zugelegt.

Insgesamt kommen die Beinlinge optisch unaufgeregt daher: großes Logo auf der Außenseite, rechts/link sowie vorne/hinten sind für den Träger gekennzeichnet.

Die Größe der Beinlinge richtet sich nach dem Wadenumfang. Beim Kauf hing am Regal ein Maßband, mit dem ich meine Wade an der dicksten Stelle ausmessen konnte. Für mich kam damit die größte Größe (müsste 3 sein) in Frage.

An- und ausziehen geht deutlich leichter als bei den „ganzen“ Strümpfen.

Die Beinlinge halten beim Laufen gut an Ort und Stelle, da rutscht nichts. Für mein persönliches Gefühl könnte die Kompression jedoch etwas stärker sein.

Insgesamt ein gutes Produkt, ein bisschen Abzug für die Kompression.

Ich denke, in dieser Preisregion (sub €20) wird sich kaum etwas besseres finden lassen