P-Weg-HM 2013

Das war er also: der P-Weg. Die Veranstaltung, von der ich schon viel gehört hatte. Der ich einen gehörigen Respekt entgegenbrachte. Letztes Jahr wollte ich eigentlich schon zum Halbmarathon. Hatte aber wegen akutem Trainingsmangel kurzerhand abgesagt. Aber dieses Jahr sollte es klappen.

Um kurz nach acht ging es dann am Samstag los. Ca. 45 Minuten durchs verregnete Sauerland, bis ich dann in Plettenberg ankam. Laut Webseite sollten die Parkplätze auch für Ortsunkundige durch angemessene Beschilderung gut zu finden sein. Ein Parkplatz war auch schnell gefunden. Aber wohin jetzt? Hier fehlte jeder Hinweis auf den Lauf. Zum Glück war ein Mitläufer anhand seiner Kleidung schnell ausgemacht und dieser zeigte mir dann freundlicherweise auch den Weg.

Kaum am Startbüro angekommen, klingelte mein Handy und meine Laufbegleitung kündigte sich. Kurz darauf trafen wir uns dann am Eingang und holten gemeinsam unsere Unterlagen ab. Und hier zeigt sich bereits, wie gut der Lauf organisiert ist. Im Prinzip ohne Wartezeit konnten die  Unterlagen an drei verschiedenen Stellen abgeholt werden (getrennt für Biker, Läufer und Walker). Danach haben wir uns noch etwas die Zeit vertrieben und die Stimmung genossen, bevor es dann auf die Strecke ging. Etwas störend empfand ich eine Mitläuferin, die mit ihrem Hund mitten im Startpulk stand. das arme Tier hatte offensichtlich auf Grund der Menschenmassen Angst, saß zitternd auf der Erde und wurde die ganze Zeit von der Besitzerin gestreichelt und beruhigt. Ich finde, Tiere haben auf so einer Veranstaltung nichts verloren. Oder wenn ich mit meinem Hund starten „muss“, dann doch bitte ganz hinten, wo auch Platz für das Tier ist.

Abgesehen von diesem Ereignis, ging es dann gutgelaunt los. Die Stimmung an der Strecke war wirklich fantastisch! Durch die Innenstadt und Wohngebiete wurden wir, bis es auf die ersten Waldwege ging, frenetisch von den Zuschauern gefeiert. Und auch an Kreuzungen oder in Ortschaften standen immer wieder Zuschauer, die einen angefeuert haben und Volksfeststimmung verbreitet haben. Toll!

Das Höhenprofil des Laufs versprach über 640m Höhenmeter und gerade auf der ersten Hälfte ordentliche Anstiege. Folgereichtig ging es die ersten zwei Kilometer auch kosnequent bergauf, bis der erste Weg mehr oder weniger eben verlief. Insgesamt waren die ersten 11km mit heftigen Anstiegen gespickt, die „uns Hobbyläufer“ immer wieder in einen zügigen Gehschritt zwangen. Dafür sollte die zweite Hälfte dann „unterm Strich“ aber wieder nach unten gehen (natürlich nicht ohne hier und da trotzdem noch einen kleinen Anstieg einzubauen). Und war die erste Hälfte schon toll, war die zweite Hälfte genial. Denn hier kamen sie: die kleinen Singletrails. Hier hatte ich Gelegenheit richtig Gas zu geben. Vor mir liefen viele nun langsam und vorsichtig die Wege runter, während ich wie bekloppt die Trails hinunter rannte. Die letzten 5km verliefen sogar fast ausschließlich auf einem kleinen  Trail, anstatt der Waldwege vorher. Hatte ich vorher ordentlich mit den Anstiegen zu kämpfen, schaffte ich hier zwischenzeitlich eine Pace von 4:30min. Was für mich richtig schnell ist.

Die letzten 1,5km oder so verliefen dann wieder auf Asphalt durch die Stadt zum Ziel. Hier war ich kurz irritiert, als ich dachte, ich wäre schon im Ziel, musste jedoch noch knapp 700m. Hier fiel mir das erneute Anlaufen richtig schwer. Und dann kam es endlich: das „richtige“ Ziel.

Finish in 2h 29min. Ziel erreicht: unter 2h 30min.

Und hätte ich mich nicht vorher vertan, wäre bestimmt noch eine Minute weniger drin gewesen.

Danach noch zwei alkfreie Weizenbier, zwei Bananen und zur Massage (danke nochmal für den Einsatz der Ehrenamtlichen), ein kurzer Anruf zu Hause und Rückfahrt.

Fazit: nächstes Jahr wieder. Und wenn ich das Jahr verletzungsfrei überstehe, vielleicht sogar den „Ganzen“.

Am nächsten Tag stand dann noch der Hospizlauf in Schwerte an. Da wurden es dann nochmal 22km.

Und hier ein paar Fotos aus Plettenberg, in Schwerte habe ich leider nicht fotografiert.

Der Startbereich (hier wirds gleich voll):

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Beste Organisation im Startbüro:

 

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Für Unterhaltung war gesorgt:

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Noch gehts allen gut:

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Jetzt gehts los!

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Regen war ein ständiger Begleiter auf dem Lauf:

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Glückliche Finisher:

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2 thoughts on “P-Weg-HM 2013

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