Rund um Iserlohn: Lössel – Genna/Stenglingsen (07.07.2013)

Heute war Teil 1 der Umrundung Iserlohns. Los ging es mit dem Auto nach Lössel       . Dort auf einer kleinen Anwohnerstraße Richtung Letmathe. Ich hatte mir heute meine Hokas angezogen, da ich anhand der Wanderwegbeschreibung mit einem großen Asphaltanteil rechnete. Nach knapp zwei Kilometern wandelte sich die Straße dann allerdings in einen sehr schönen Waldweg. Auf einem Höhenweg ging es zwischen Grüner Tal und Lennetal hinab nach Letmathe. Dort allerdings wurde die Strecke recht unansehnlich. An einer stark befahrenen Straße (na gut, wir hatten erst 6.30 Uhr an einem Sonntag, aber sonst ist hier viel los) ging es dann in ein Industriegebiet (Genna). Und dort durfte ich dann erfahren, warum ich Wald jederzeit der Straße vorziehe. In dem Industriegebiet sah ich noch weit vor mir zwei Jugendliche/junge Erwachsene. Typ: Ich bin Gangsta. Ich mach dich platt, du Opfer! Ganz offensichtlich noch von der letzten Nacht übrig geblieben. Da hier keine Anwohner waren und auch keine Autos fuhren, verfiel ich vom Laufen ins Gehen und näherte mich den beiden nur langsam. Als diese mich dann bemerkten, sich umdrehten, stehenblieben und ganz offensichtlich auf mich warteten, bin ich umgedreht. Ich fand die Situation einfach (aus dem Bauch heraus) unangenehm und bedrohlich.

Schade. Dieser Teil der Strecke sollte dann auf jeden Fall in den Tag gelegt werden. Auf der Heimfahrt habe ich noch einen Umweg eingelegt, bin die Strecke nochmal abgefahren und habe auch eine Alternativroute gefunden.

Aber ein paar Fotos gibts auch noch.

Hier gehts los, immer dem Zeichen nach:

Bild

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2 thoughts on “Rund um Iserlohn: Lössel – Genna/Stenglingsen (07.07.2013)

  1. Schönes Projekt!
    Die Sache mit den unangenehmen Begegnungen kenne ich auch. Wahrscheinlich jeder der in Ortschaften läuft. Am besten ist immer den Rückzug anzutreten und unbekanntes Terrain ein wenig zu meiden.
    Vor allem wen irgendwo ein Volksfest ist, schwirrt so mancher testosterongeschwängerter und dem Alkohol verfallenen Spätheimkehrer umher. Und wenn´s mehr als einer ist, dann suche ich mir eine Alternativroute!

    1. Hallo Gerd!
      Das mit dem Projekt finde ich auch sehr schön 🙂
      Und mit den Strecken hast du recht. In der Regel meide ich bestimmte Gegenden zu bestimmten Tageszeiten auch. So gibt es hier z.B. einen Radweg, den man/frau am besten nicht im Dunklen läuft. Neulich ist dort eine junge Frau vom Rad „geholt“ und ausgeraubt worden (zum Glück nichts schlimmeres!). Traurig. Denn eigentlich eine sehr schöne Strecke.
      Und die Ecke, in der ich letzten Sonntag gelaufen bin, kannte ich bisher nur vom durchfahren. Ich hatte nicht damit gerechnet, dort um diese Uhrzeit jemanden zu treffen. Schon gar keine Partygänger.
      Egal. Ist ja nichts passiert. Vielleicht wäre auch nichts passiert. Aber ich verlasse mich da lieber auf meinen Bauch.
      Kommendes Wochenende setze ich dann an einer Stelle kurz dahinter wieder neu an. 🙂

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