Back to the Roots

Zurück zu den Wurzeln.

Das ist momentan „mein Thema“. In ganz vielen Bereichen.

Zunächst das Laufen (denn zu diesem Thema ist ja schließlich dieser Blog im Ursprung auch entstanden):

Das Wichtigste (für mich) zuerst – ich habe mich beim P-Weg abgemeldet. Und es fühlt sich gut an!

Die Entscheidung ist nach unserem Urlaub gereift und hat sich dann gefestigt. Ich bin schon seit dem Seilersee nicht mehr richtig ins Training gekommen. Nach dem Seilerseelauf hatte ich immer das Gefühl, dass meine Leistung eher weniger wird als sich verbessert. Egal, wie ich trainiere: so viel wie geht oder eher locker weg. Irgendwie war das Laufen beschwerlich, an lange Trailrunden eigentlich gar nicht zu denken. Vor unserem Urlaub habe ich dann eine Testrunde für den P-Weg gedreht (21km, ca. 600 Höhenmeter). Ging eigentlich. Aber im Urlaub bin ich dann ganz wenig gelaufen (erste Woche krank und auskuriert, zweite Woch zwei 10km-Läufe).

In meinem Urlaub ist zudem das Thema „Selbstversorgung“ für mich interessant geworden. Das hieß für mich, dass ich nach meinem Urlaub erstmal wieder angefangen habe, Brot zu backen. Außerdem habe ich ein Regal für das Zimmer der großen Kurzen aufgearbeitet und heute für die Kleine ein Spielzeug repariert.

Kleine Dinge, die sich vielleicht für den einen oder anderen albern anhören, für mich aber durchaus Bedeutung haben. Und diese Dinge haben etwas gemeinsam: sie brauchen ZEIT. Zeit, die man sich nehmen muss (bzw. die ich mir gerne nehme).

Was hat das jetzt mit dem Laufen zu tun?

Ganz einfach: beides braucht Zeit und die entsprechende Aufmerksamkeit.

Es geht nicht darum, schnell etwas zu konsumieren, sondern es mit allen Sinnen zu tun. Das selbständige „etwas (er)schaffen“ genauso wie das Sich-bewegen in der Natur. Das sich Er-leben in der Natur. Und die Natur an sich er-leben.

Und deswegen will ich diesen Wettkampf nicht. Wenn ich einen Lauf mache, dann, weil ich diesen Lauf laufen kann und will. Nicht weil ich irgendeinem angeblichen Ziel hinterherhechel. Insbesondere weil der Weg zum Ziel (das Training) so offensichtlich nicht in mein momentanes Leben passt.

Laufen ist ein Lebensgefühl. Und manchmal sind Gefühle eben präsenter, und manchmal etwas weiter im Hintergrund.

Aber eines ist klar: ohne geht es natürlich nicht.

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