P-Weg

Anmeldung zum Halbmarathon am P-Weg ist erfolgt.

Ich freu mich!

Jetzt muss ich nur mein Trainign wieder konsequent aufnehmen. Ich habe seit dem Seilersee nämlich ganz schön schleifen gelassen.

Und ich habe einen neuen Laufbegleiter: Link.

Nach diesem Erlebnis war für mich klar, dass ich mir irgendetwas in dieser Art zulegen werde. Es gibt sogenannte Dazer (die arbeiten mit Ultraschall), sind aber wohl sehr groß und klobig und wirken „nur“ bei Tieren, nicht bei Menschen.

Nicht, dass ich gesteigerten Wert darauf lege, so etwas jemals einzusetzen, aber wenn ich schon sowas kaufe, dann soll es auch für alle potentiellen Angreifer einsetzbar sein.

Hoffen wir darauf, dass es auch weiterhin alles so glimpflich abläuft, wie bisher.

In diesem Sinne: Run free!

 

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Hundeattacken

Bisher hatte ich immer Glück mit Hunden. Ich war eigentlich auch immer der Überzeugung, dass die meisten Hundebesitzer ihre Tiere „im Griff“ haben. Leider aber eben nur die meisten. So kann ich aus letzter Zeit von zwei zwar unschönen, aber zum Glück glimpflich abgelaufenen Hundebegegnungen berichten.

Die erste von den beiden Begegnungen ist mir auf meinem letzten langen Trail-Lauf passiert. Dieser Lauf führte mich über einen Bauernhof. Der Bauer trat gerade aus der Tür und sein Hund, ein kleiner Mischling, lief mit raus. Als der Hund mich sah, lief er kläffend auf mich zu. Ich blieb stehen, so wie immer in diesen Situationen, und wartete, dass der Besitzer seinen Hund zurück ruft. Das versuchte dieser auch (ich glaube, er hat den Hund wirklich „Adolf“! gerufen!!!). Hundi reagierte aber nicht. Und was tut man als Besitzer in so einem Augenblick? Genau: man geht einfach wieder rein und lässt Hund und Läufer das selber regeln.

Ich also versucht, einfach weiterzulaufen. Das nahm „Adolf“ aber zum Anlass, meinen Hacken hinterherzurasen. Zog aber jedesmal wieder ab, wenn ich stehenblieb und mich zu ihm umgedreht habe. Das Spiel wiederholte sich ein paar mal, bis es mir zu bunt wurde. Ich drehte den Spieß einfach um und ging drohend auf den Hund zu. Der zog daraufhin kläffend und ängstlich ab.

Soweit so gut: ärgerliches Erlebnis, aber eine Anekdote wert.

Das zweite Erlebnis war weniger lustig.

Ich habe einen arbeitsfreien Tag mit Sonnenschein dazu genutzt, mit dem Kinderjogger loszuziehen. Dabei führt mich mein Weg über einen Fahradweg in ein kleines Wald- und Wiesengebiet (ein ehemaliger Truppenübungsplatz). Hier sind immer viele Hundehalter unterwegs.

Als ich eine Weg herunterlaufe, kommt mir eine Frau mit drei oder vier Hunden entgegen. Mindestens einer freilaufend und mindestens einer an der Leine. Der Hund an der Leine ist ein Windhund. Wir sehen uns früh genug, so dass sie ihre Hunde hätte zurückrufen können, die Leine kurz fassen können usw.

Als ich mit der Frau (Typ übergewichtig mit ausgelatschten Billig-Crocs aus dem Discounter) auf einer Höhe bin, schießt der Hund an der Leine zähnefletschend auf den Kinderwagen los (Kind und Hundekopf sind quasi eine Höhe!). Die Frau kann ihren wildegewordenen Hund gerade noch eben zurückreißen. Gleichzeitig rast ein anderer der freilaufenden Hunde auf uns zu, rennt jedoch nur an uns vorbei.

Bei Beißereien mischen andere Hunde gerne im Rudel mit! Hier passiert glücklicherweise nichts dergleichen.

Eine halbherzige Entschuldigung von ihr und etwas Gemecker von mir. Der Kragen platzt mir jedoch endgültig, als sie meint, der Hund habe sich eben erschrocken und „das könne ja mal passieren“. Ab da werde ich ziemlich lautstark und reiße mich zusammen, nicht komplett ausfallend zu werden.

Ich kann von Glück sagen, dass nichts passiert ist. Nicht auszudenken, wenn der Hund nicht angeleint gewesen wäre oder sie die Leine nicht schnell genug gefasst hätte.

So leid es mir tut: ich werde mir nach den beiden Erlebnissen etwas zur „Hundeabwehr“ zulegen.

Ich bin selber mit Hunden groß geworden und mag diese auch. Aber einen Appell an alle Hundehalter: erzieht eure Hunde! Gewöhnt sie an Situationen mit Joggern, Fahrradfahrern, Kinderwagen usw. Wenn ihr wisst, dass eure Hunde darauf agressiv reagieren, dürft ihr sie eben nicht ableinen.

Sicherheit von Menschen (insbesondere von Kindern) geht vor der Freiheit eurer Tiere!

(Noch) kein Ultra

Der Seilersee-Lauf 2012 ist Geschichte.

Und wie der Titel schon sagt, habe ich meine gesteckten Ziele nicht erreichen können.

Aber fangen wir von vorne an.

Den Samstag-Morgen bin ich schon recht früh aufgestanden, hat mich doch meine Nervosität vor dem Lauf nicht länger schlafen lassen.

Kaffee anstellen, Duschen, rasieren. Warten.

Irgendwann wurde dann auch der Rest der Familie wach und es gab ein gemeinsames Frühstück.

Danach haben mich dann meine liebsten zum Seilersee gebracht. Ich wollte gerne früher da sein, um den einen oder anderen vor dem Lauf noch zu treffen.

So habe ich noch bei Rolli von Wat Läuft vorbeigeschaut, da ich sowieso neue Asphalt-Schuhe brauchte und habe mir die Hoka One Ones zugelegt. Dann noch den Soulrunner, die Claudia mit Nachwuchs und noch ein paar andere bekannte aber auch neue Gesichter getroffen.

Nach ein bisschen quasseln, nochmal die neuralgischen Stellen nachfetten, gings dann um 12.00 Uhr auf die Piste.

Inzwischen war es knüppelwarm geworden (auf dem Heimweg habe ich an einer Apotheke gemessene 29°C gesehen, und da hatten wir bereits späten Nachmittag!).

Die neuen Schuhe sollten gleich an Ort und Stelle getestet werden und liefen daher auch mit. Superleichtes Laufgefühl, nur die dicke Sohle verleitet etwas zum „Schlurfen“.

Die ersten Runden gingen trotz Hitze auch locker-leicht rum. Allerdings habe ich ab der zweiten Runde (eine Runde betrug ca. 1,7km) angefangen am VP zu trinken (wie die meisten, glaube ich).

Der Flüssigkeitsverlust war immens.

Ab Kilometer 20 merkte ich so langsam, dass es schwierig wurde. Hatte ich die ersten Runden in knapp 12min hinter mich gebracht, wurde es jetzt mit jeder Runde langsamer. Als ich dann nach 30km mir die Frage stellen musste: entweder die letzten zwei Stunden (30km in 4h!!!) gehend zu vollenden, oder eben abzubrechen, habe ich mich fürs Abbrechen entschieden.

Ich war nicht gekommen, um zu wandern!

Lieber ein ehrliches Ende als sich noch irgendwie über die Zeit würgen. Laufen soll ja schließlich Spaß bringen.

Also Rucksack geholt, schnell die Familie angerufen, die sich fast schon auf dem Heimweg befand, dass man doch mitkommt, am VP vorbei und noch etwas trinken und weg.

Meine Lehre daraus: der Sommer wird genutzt um Läufe bei fiesen Temperaturen zu trainieren und es müssen mehr lange Läufe werden.

Seilersee: wir sehen uns wieder!

Letztes Jahr waren es ja leider nur 14km wegen „Knie“, 2012 nur 4h und 30km, 2013 wirds dann klappen!

Da bin ich mir ganz sicher.

Und jetzt gehe ich gleich laufen! 🙂