Prä Seilersee

Guten Morgen!

Die letzten Wochen waren zu voll, als dass ich hätte hier in Ruhe posten können.

Heute gehts auf jeden Fall zum Seilersee. Mein Debut auf einem Ultra-Lauf. Sechs Stunden sollen es werden…

Der Rest der Familie schläft noch, ich sitze mit meinem Kaffee vorm PC und werde langsam nervös.

Ich werde auf jeden Fall berichten.

Drückt mir die Daumen 🙂

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Nachdem ich…

… die letztem Tage fast nur Asphalt „gefressen“ habe, mussten am Ostersonntag meine Trails herhalten.

In Vorbereitung auf den Seilersee laufe ich fast nur auf Straße, um mich an die Belastung zu gewöhnen. Wenn ich Trails laufe, muss ich zwangsläufig häufig mein Tempo wechseln: von Downhill rennen bis zu Bergauf gehen ist alles vertreten. Und je nach Strecke auch in schnellen Wechseln.

Meine Asphalt-Runde führt mich allerdings knapp 30km mit wenig Höhenmetern über die Straßen. Von diesem eintönigen Laufen hatte ich allerdings gestern ziemlich die Nase voll.

Ursprünglich wollte ich früh los (noch vor dem Osterhasen), allerdings konnte ich mich um 6.00 Uhr nicht so richtig aufraffen. Also wurde ein Hefeteig angesetzt (Tradition, an Feiertagen bei uns gibts Hefezöpfe, Stutenkerle usw. aus Papas Küche 🙂 ), Kaffee gekocht und noch etwas die Ruhe vor dem Ostersturm genossen.

Nach ausgiebigem Frühstück habe ich mich dann zum späten Vormittag auf die Trail-Socken gemacht. Herrlichstes Osterwetter zum Laufen! Und viel zu warm angezogen… egal: Jacke um die Hüften gebunden und weitergelaufen.

Auffallend finde ich immer, was an solchen Tagen die Wanderwege bevölkert. Bei vielen Menschen sieht man, dass diese sich nur an solchen „besonderen“ Tagen in die Wildnis des Sauerlandes wagen.

Zwar besser als gar nicht (besonders für die Kinder), aber irgendwie auch traurig.

Frohe Ostern euch allen!

Lange Läufe

Die ersten beiden „30er“ habe ich hinter mir.
Als Strecke hatte ich mir den Weg von Iserlohn nach Hemer über den Fahrradweg, dann durch die Stadt Richtung B7, dieser folgen bis nach Menden. In Menden parallel zur Hönne, dann zur Platten Heide, von dort aus durch die Felder Richtung Sümmern, runter nach Barendorf und von dort aus der Barstraße folgen, den Schapker Weg rauf und wieder nach Hause.
Beide Läufe hatten so ihre Tücken, aber ich habe beide trotz aller Widrigkeiten beendet. Gut, dass mir die Probleme im Training bereits begegnen. Dann weiß ich wenigstens, worauf ich mich am Seilersee einstellen muss.
Beim ersten Lauf habe ich mir binnen kürzester Zeit (noch keine 10km hinter mich gebracht), einen Wolf gelaufen. Woran es gelegen hat? Ich kann es nicht sagen. Eigentlich hatte ich gute Laufsachen an: gute Qualität, alles saß eigentlich prima.
Also Gehpause einlegen, an den Klamotten ziehen und zurechtrücken. Wieder anlaufen. Wieder tuts weh. Und von vorne.
An dieser Stelle habe ich mir dann überlegt, den Lauf abzubrechen und den Heimweg anzutreten. Irgendwann war ich das Problem aber wieder los. Keine Ahnung, was jetzt anders war. Egal. Weiterlaufen.
Der Rest der Strecke klappte dann problemlos. Auch wenn es anstrengend war. Kurz vor zu Hause habe ich dann einen Zwischenstopp beim Bäcker eingelegt und Brötchen mitgebracht.
Karfreitag sollte dann der zweite Lange Lauf über 30km folgen.
Dieser Lauf war diesmal von Magen-Darm-Problemen gekennzeichnet.
Wenn ich es einrichten kann, laufe ich meine langen Strecken am Wochenende früh morgens. Da ich zum einen so früh noch nichts essen kann und zum anderen Medikamente nehme, die ich nüchtern schlucken und dann noch mindestens eine halbe Stunde nüchtern bleiben muss, fällt i.d.R. ein ausgiebiges Frühstück aus. An diesem Morgen blieb es dann auch erstmal bei einer Banane.
Nach 5km bekam ich allerdings ordentlich Hunger. Also den ersten Riegel eingeworfen. Nach ca. 8km bekam ich dann Magenkrämpfe, die in einem Zwischenstopp mündeten. Details erspare ich meinen Lesern. Nach ca. 13km dafür wieder Hunger…
Diesmal kamen mir die 30km deutlich weniger anstrengend vor. Auch die Regenerationszeit scheint sich bereits zu verkürzen (gestern gelaufen, heute kaum müde Beine).
Was diese Woche ebenfalls sehr nett war, dass ich von der Runners World als Testläufer für die Kompressionssocken von CEP ausgewählt worden bin.
Ich bin gespannt, wie die sind. Vielleicht darf ich die ja schon beim nächsten Training tragen. Spätestens jedoch am Seilersee.