Eigentlich sollten heute…

… 20km auf dem Trainingsplan stehen.

Meine langen Läufe absolviere, wie warscheinlich die meisten, immer Samstags oder Sonntags. Da die beste aller Ehefrauen am Freitagabend über Übelkeit klagte, war klar, dass ich den Samstagmorgen nicht verplanen konnte.

Damit stand der Samstag ganz im Zeichen der Familie: Putzen und Kleidung kaufen für die große Kleine (der Reiturlaub steht vor der Tür). Unverschämtheit, was Kleidung für 10jährige kostet!

Eine Shoppingtour mit drei Frauen dauert natürlich seine Zeit. So waren wir von 10.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr unterwegs (Zählt das eigentlich schon als Ultra?).

Das ganze habe ich mit meinen Vivabarefoots absolviert. Den Tag vorher habe ich schon eine ausgedehnte Spaziertour damit hinter mich gebracht. Nach zwei Tagen Asphalt in Barfußschuhen waren meine Füße ganz schön müde!

Am späten Nachmittag waren dann noch 10km Waldlauf dran. Tempo: zügig, aber kein WK-Tempo. Was mich verwunderte: mir war danach leicht übel, so wie ich es von meinen ersten langen Läufen her kenne.

Abends musste ich mir dann sogar noch eine Magnesium-Brausetablette gönnen, weil ich kurz davor stand, Krämpfe zu bekommen… alles sehr verwunderlich.

Heute, am Sonntag, stand dann der Wecker auf 6.00 Uhr (und das bei Umstellung auf Sommerzeit. Wir Läufer sind doch alle bekloppt!).

Die Beine waren allerdings so schwer, dass ich gleich liegengeblieben bin.

Vielleicht werfe ich heute nochmal langsame 5km ein, einfach um die Sonne zu genießen.

Nur leider fehlt mir damit, mal wieder, ein langer Lauf in der Vorbereitung. Wenn ich mir meine Gesamtkilometer ansehe, wird mir Angst und Bange!

Was meine schlappen Beine anbelangt: vielleicht das Ergebnis der ungewohnten Belastung durch die Barfußschuhe? Im Winter habe ich ausschließlich „normale“ Schuhe getragen.

Wenn dem so sein sollte: ein Beweis für mich, dass die Schuhe ein prima Training für die Füße sind.

Nächste Woche stehen dann 30km auf dem Plan (wenn nicht wieder was dazwischen kommt!),

Ich werde berichten…

Nachtrag:

Mittags (also jetzt) gings dann meinen Beinen wieder besser. Da mir jedoch die Zeit fehlte, um ausgedehnt zu laufen (Familienbesuch steht an), bin ich zu einer kleinen 5km-Runde aufgebrochen, wie angekündigt.

Auf der Hälfte habe ich mir dann überlegt, mein Training gewinnbringender zu nutzen, und habe die Steigungen für Steigerungsläufe bis zum Sprint genutzt (was bei mir bestimmt nicht so schnell ist, so wie andere Sprint verstehen 😉 ).

Abschließend gabs dann mal wieder etwas Lauf-ABC. Etwas, was ich meist sträflich vernachlässige.

Jetzt habe ich schön ausgepowerte Beine und ein gutes Gewissen. 🙂

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