20km neue Trails

… 608Höhenmeter, und das ganze in 2h50min.

Klar, das ganze ist zwar recht langsam, aber ich denke für mich, der seine Trails immer noch im dreistelligen Kilobereich rockt, trotzdem respektabel 😉

Zuerst gings über altbekannte Wege Richtung Gut Holmecke, von dort aus Richtung Kesbern/Ihmert. Ich habe dann die Grüner Talstraße überquert, über einen Wirtschaftsweg den Berg rauf und auf der Kuppe ab auf einen Singletrail. Dieser Weg war einer der schönsten, den ich in letzter Zeit gelaufen bin. Zuerst ging es über eine Kuppe mit wunderschönem Blick über das Grüner Tal um mit einem kurzen, aber knackigen, technisch anspruchsvollen Downhill zu enden.

Seit langem mal wieder laut lachend mich den Berg runtergestürzt. So muss laufen sein!

Von dort gings dann wieder auf die andere Seite des Tals. Nun hatte ich die Wahl, wieder auf mir bekannten Wegen zu laufen,… Ich habe mich dann für einen unspektakulär anmutenden Weg parallel zu den mir bekannten gewählt. Und was soll ich sagen: es hat sich gelohnt.

Der Waldweg verengte sich bald zu einem schönen Singletrail, mit Klettereinlage und Bachquerung. Auch das ist Trailrunning: man wird immer wieder überrascht.

Jetzt hatte ich inzwischen auch die 2-Stunden-Marke geknackt, Anstiege wurden größtenteils nur noch gegangen. Von daher habe ich mich dann für den Heimweg entschieden.

Die beiden Joggerinnen, denen ich dann noch begegnet bin, muss ich so erschreckt haben, als ich völlig verdreckt und verschwitzt aus dem Gebüsch gebrochen bin, dass diese mein fröhlisches „Guten Morgen!“ glatt vergessen haben zu erwidern 😉

Fotos habe ich keine gemacht, trotz Kamera im Rucksack: ich war zu sehr mit Laufen beschäftigt.

Zum Abschluss noch was zur Ausrüstung:

ich habe heute zum ersten Mal von Asics das Trail-Langarmshirt getragen. Angegeben wurde die Materialqualität mit warm. Die Ärmel sind sehr lang geschnitten, und am Ende mit je einer Lasche für den Daumen (wie z.B. bei den aktuellen Fleece-Jacken). Auf den Schultern ist das Shirt mit einer Art Gummierung ausgestattet, die ein Verrutschen des Rucksackes verhindern sollen. Zusätzlich kommen zwei Taschen an den Seiten.

Materialwärme ist prima. Ich hatte heute eine dünne Funktionsjacke drüber. In der Kombination, gerade auf den zugigen Hügeln, völlig ausreichend. Ich denke, im Winter kombiniert mit einem langen Baselayer und einer wärmenden Softshell, sollte das Shirt ausreichen. An kühlen Herbst- oder Frühlingstagen alleine oder mit dünner Jacke kombiniert, auch sehr gut.

Die langen Ärmel waren anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, besonders diese Daumenlasche. Haben aber nach kurzer Zeit nicht mehr gestört. Ganz im Gegenteil, ich fand das Überlappen der Ärmel über die Hände sogar ganz angenehm. Und die Laschen halten die Ärmel gut sitzend fest, ohne zu stören.

Die Gummierung an den Schultern hielt den Rucksack tatsächlich gut an Ort und Stelle. Ich hatte zwischendurch meine Jacke ausgezogen und konnte so direkt vergleichen. Der Rucksack rutscht deutlich weniger. Ist für mich aber nur ein nettes Gimmick, da mich das vorher nie sonderlich gestört hat, dass mein Rucksack sich beim Laufen bewegt.

Insgesamt ein trailtaugliches Shirt von Asics.

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