04.01.12: Nachtlauf

Am Mittwoch habe ich mich auf zum ersten ausgedehnten Nachtlauf des Jahres gemacht. Gegen 21.00 Uhr bin ich los,da war es noch trocken und wenig windig.

Da die Tage vorher es recht stürmisch und regnerisch war, sah mein erster Single-Trail auch gleich wie eine langgezogenen Pfütze aus und bald hatte ich mein erstes Hindernis im Weg. Die Nacht vorher hatte es einen Baum gefällt.

Also drüber geklettert und fix weiter. Die kommenden 3km gings dann erstmal über Forstwege weiter. Hier frischte es auf den offen liegenden Stellen schon deutlich auf. An einer Stelle habe ich sogar kurz überlegt den Lauf abzubrechen, weil der Wind dann doch so stark wurde, dass ich nicht sicher war, ob nicht doch Bäume umstürzen könnten. Entschied mich aber erstmal weiterzulaufen. Lag doch nur ein paar Meter weiter eine Abzweigung, an der ich direkt hätte nach Hause laufen können, falls nötig. Der Wind ließ dann auch wieder nach. Auf dem Rückweg wehte der Wind übrigens an der gleichen Stelle ebenso stark. Scheint also einfach eine „stürmische Ecke“ zu sein 😉

Das Wetter wurde ab jetzt zunehmend schlechter: Schneeregen abwechselnd mit Graupel. Die Wege führten mich abwechselnd über Single-Trails und Waldwege bis zum Hasberg hinauf. Dort lege ich normalerweise eine kleine Pause ein, trinke etwas und esse einen Riegel. Allerdings war ich inzwischen so durchnässt und es schneeregnete weiter, dass ich direkt durchgelaufen bin.

Von hier wollte ich eigentlich von einem Single-Trail auf Off-Trail wechseln und eine Hang hinab mit anschließender Bachquerung… soweit der Plan.

Allerdings habe ich im Dunkeln trotz Lampe wohl irgendwo die Abzweigung verpasst und stand auf einmal auf einem mir unbekannten Weg. Der Dunkelheit und dem Wetter geschuldet habe ich mich dann an Häusern orientiert, in der Hoffnung auf mir bekannte Straßen zu stoßen.

So bin ich dann auch in Kesbern rausgekommen. Dort den Sturmweg entlang (der seinem Namen alle Ehre machte: ich musste mit dem Gesicht zur Seite gedreht laufen, weil es mir dermaßen stark Graupelschauer ins Gesicht trieb).

Ab da ging es dann über bekannte Wege nach Hause, so dass ich nach 2.20h wieder zu Hause und unter der heißen Dusche war.

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2 thoughts on “04.01.12: Nachtlauf

  1. Ach, eigentlich mache ich solche Läufe ganz gerne. Bin halte gerne die „Pistensau“ 😉
    Nur als ich die Abzweigung verpasst hatte, fand ich es kurz unangenehm. Ich wusste zwar grob, wo ich war bzw. sein musste. Allerdings können sich aus dem Verlaufen im Sauerländer Wald mal schnell 1-2h werden, die man hinten dranhängen muss. Und da hate ich dann doch keine Lust zu.

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