Heute gibt es keine Bilder…

… dafür aber mehr Text 😉

Die Nacht war leider etwas unruhig, da die „Lütte“ sich immer wieder mal gemeldet hat. Dafür war ich dann aber auch schon um kurz vor 6 auf und konnte dann um 7.00 Uhr starten.

Los ging es noch mit der Stirnlampe, über den Fahradweg von Iserlohn nach Hemer. Dort über den Duloh, wo ich dann bei einer kleinen Pinkelpause Handschuhe und Lampe im Rucksack verstaut habe. Schade, dass ich heute keine Kamera dabei hatte. Der Blick über das erwachende Städtchen in der Morgensonne und dabei über gefrorene Wiesen laufen: unbezahlbar!

In Hemer (die Stadt ist dann bei Nähe betrachtet gar nicht mehr so schön… 😉 ) dann schnell Richtung Landhausen. Eigentlich wollte ich bis Landhausen laufen, dort in den Wald abbiegen und über den Bismarck-Turm zurück.

Allerdings erblickte ich dann unterwegs einen kleinen Feldweg, der mich an Kindheitstage erinnerte. Hier habe ich manche Runde mit dem BMX gedreht und weiter oben gabs ein Wäldchen, in dem wir als Kinder oft unterwegs waren. Eigentlich müsste ich hier doch parallel zur geplanten Route laufen können?!

Tja, entweder waren die Wege aus Kindertagen einfach nur zugewuchert oder wir haben Wege gesehen, wo nur Sträucher waren. Egal. Hier musste ich allerdings wegen unwegsamen Gelände streckenweise gehen. Irgendwann bin ich dann doch wieder auf befestigte Wege gestoßen (sollte doch heute eigentlich mein Straßenlauf-Tag werden). Von dort gings dann tatsächlich zum Bismarckturm, von dort zum Seilersee und dann wieder nach Hause.

Zwischenstopp beim Bäcker: Croissants und Brötchen für die Familie einkaufen und auf nach Hause. Zur Familie, Dusche und Kakao (ich liebe Kakao nach langen Läufen!).

Allerdings standen hinterher auf der Garmin nur knapp 15km.

Eigentlich hatte ich mit mehr km gerechnet. Und meine Kondition, musste ich heute feststellen, reicht noch nicht annähernd für 6h am Seilersee.

Also: mehr lange Läufe in nächster Zeit!

Die heutige Strecke:

Iserlohn-Alexanderhöhe/Hemer/Iserlohn von philipptessin bei Garmin Connect – Details.

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22.01.2012

Die Strecke:

Untitled by philipptessin at Garmin Connect – Details.

Ein paar Fotos:

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Und ein paar kleine Videos (ziemlich verwackelt 😉 ):

Na toll!

Na toll zum ersten:

Hatte ich doch vor, mir die Garmin Forerunner 305 zuzulegen. Dummerweise habe ich nicht zugeschlagen, als die Preise in den Keller gingen. Mein zögerliches Kaufverhalten hat mich jetzt in die Situation gebracht, dass Garmin inzwischen die FR 305 vom Markt genommen hat und die Preise ins Lächerliche steigen.

Jetzt habe ich mich mal wieder umgeschaut und stelle mal eine Frage in die laufende GPS-affine Runde: Taugt die 205 was? Die kann zwar keinen Puls messen, aber da ich sowieso mal wieder ohne Pulsgurt laufe, wäre das eigentlich egal. Und wenn ich mal pulsgesteuert trainieren will, kann ich eben meine alte, nicht-GPS-fähige Uhr wieder rauskramen.

Man kann anscheinen nicht alles haben.

Na toll zum zweiten:

Habe mir gestern anscheinend den hinteren Oberschenkel gezerrt. Den ganzen Tag nur humpelnd unterwegs gewesen. Hoffe, dass das morgen wieder besser ist.

15.01.2012

Zuerst habe ich die Große am Reitstall abgesetzt und habe mich von dort aus auf den Weg in den Wald gemacht. Strecke ging als grob von Sümmern (fast Platte Heide) – Hemer/Stübecken, von hier im Bogen über den Gaxberg wieder nach Sümmern.

Schöne Trails (vom Waldweg bis zum Single-Trail wieder alles dabei), nur leider die letzten 2km musste ich komplett über Asphalt zurück.

Auf der Strecke eine alte, stillgelegte Schießanlage der Bundeswehr „getroffen“, einen Bogen um ein Umspannungswerk gemacht (klingt schon unheimlich, so ein Brummen bis tief in den Wald). Bild ich mir das eigentlich ein, oder machen Tiere einen Bogen um so ein riesiges Elektro-Smog-Feld? Zumindest meine ich, in Reichweite des Werkes keinen einzigen Vogel gehört zu haben.

Dafür abseits der großen Waldpisten ein paar Rehe augescheucht. Schon toll, diese Tiere fast in Reichweite zu erleben.

Was mich allerdings immer wieder aufregt, ist der Müll, den die Menschen im Wald hinterlassen. Erst wollte ich eine Fotoserie dazu machen. Einfach um drauf aufmerksam zu machen.

Habe mich aber dann dagegen entschieden… ich würde kaum noch zum Laufen kommen.

Am Stall wieder angekommen, meinte die Reitlehrerin, ich würde „dampfen wie ein Pferd“ 😉

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08.01.2012

Lauf mit den Kindern. Die Große war mit ihrem Fahrrad die rasende Reporterin:

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04.01.12: Nachtlauf

Am Mittwoch habe ich mich auf zum ersten ausgedehnten Nachtlauf des Jahres gemacht. Gegen 21.00 Uhr bin ich los,da war es noch trocken und wenig windig.

Da die Tage vorher es recht stürmisch und regnerisch war, sah mein erster Single-Trail auch gleich wie eine langgezogenen Pfütze aus und bald hatte ich mein erstes Hindernis im Weg. Die Nacht vorher hatte es einen Baum gefällt.

Also drüber geklettert und fix weiter. Die kommenden 3km gings dann erstmal über Forstwege weiter. Hier frischte es auf den offen liegenden Stellen schon deutlich auf. An einer Stelle habe ich sogar kurz überlegt den Lauf abzubrechen, weil der Wind dann doch so stark wurde, dass ich nicht sicher war, ob nicht doch Bäume umstürzen könnten. Entschied mich aber erstmal weiterzulaufen. Lag doch nur ein paar Meter weiter eine Abzweigung, an der ich direkt hätte nach Hause laufen können, falls nötig. Der Wind ließ dann auch wieder nach. Auf dem Rückweg wehte der Wind übrigens an der gleichen Stelle ebenso stark. Scheint also einfach eine „stürmische Ecke“ zu sein 😉

Das Wetter wurde ab jetzt zunehmend schlechter: Schneeregen abwechselnd mit Graupel. Die Wege führten mich abwechselnd über Single-Trails und Waldwege bis zum Hasberg hinauf. Dort lege ich normalerweise eine kleine Pause ein, trinke etwas und esse einen Riegel. Allerdings war ich inzwischen so durchnässt und es schneeregnete weiter, dass ich direkt durchgelaufen bin.

Von hier wollte ich eigentlich von einem Single-Trail auf Off-Trail wechseln und eine Hang hinab mit anschließender Bachquerung… soweit der Plan.

Allerdings habe ich im Dunkeln trotz Lampe wohl irgendwo die Abzweigung verpasst und stand auf einmal auf einem mir unbekannten Weg. Der Dunkelheit und dem Wetter geschuldet habe ich mich dann an Häusern orientiert, in der Hoffnung auf mir bekannte Straßen zu stoßen.

So bin ich dann auch in Kesbern rausgekommen. Dort den Sturmweg entlang (der seinem Namen alle Ehre machte: ich musste mit dem Gesicht zur Seite gedreht laufen, weil es mir dermaßen stark Graupelschauer ins Gesicht trieb).

Ab da ging es dann über bekannte Wege nach Hause, so dass ich nach 2.20h wieder zu Hause und unter der heißen Dusche war.

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2012

Bin ich bekloppt?

Ja, ich denke, ein wenig schon 😉

Meinen persönlichen Jahresabschlusslauf hatte ich schon am 30.12. Das schlechte Wetter hatte mich dermaßen gereizt, dass ich knapp 20km meine Trails ablaufen musste, die ich wegen Krankheit dieses Jahr leider nur reduziert besuchen konnte. Meine Schuhe dürften immer noch trocknen. Mud-Trails, wohin das Auge blickte. 2:20h fast nur Single-Trails und Off-Trail gelaufen.

Herrlich!

Gestern stand dann der Silvesterlauf rund um den Danzturm an. Leider steckten mir die Kilometer des Vortages noch in den Knochen. Bin ich noch recht zügig gestartet, musste ich leider ab der zweiten Hälfte zurückstecken.

Egal. Nette Menschen wiedergetroffen, das zweite Paar Schuhe zum Trocknen aufgestellt, nette Helfer und Organisatoren (Danke an alle, die sich bei dem Wetter an die Strecke gestellt haben! Ihr ward klasse!), und abends dann gefeiert mit lieben Freunden und jede Menge Kinder.

2012 kann kommen.

Der Start war schonmal super 🙂