Philipp goes Ultra

Die Entscheidung ist gefallen!

Ich habe zwei Termine für 2017 im Kalender stehen:

  1. Am 27.01.2017 in Rodgau die 50km
  2. Am 29.04.2017 die 24h am Seilersee

Ich träume ja schon lange davon, endlich mal einen Ultra anzugehen. Lange Läufe haben mir schon immer Spaß gemacht. Ich habe keine Probleme 4-6h beim Traillaufen unterwegs zu sein.

Nachdem ich nun drei Jahre mit verschiedenen Widrigkeiten zu kämpfen hatte (Job, Motivation, Krankheit), bin ich diesen Sommer wieder gut ins Training eingestiegen. Die Trainingskilometer sind zwar insgesamt noch niedrig dieses Jahr (die erste Jahreshälfte habe ich noch nicht wieder voll trainiert), aber meine Motivation und der Wille sind hoch!

Und da ich Ziele brauche, um effektiv zu trainieren, habe ich mir eben zwei Ultras für das kommende Jahr in den Terminkalender gesetzt.

Und zum Abschluss noch ein paar Fotos vom letzten Lauf. Das waren zwar nur 25km, aber ich habe die mit so lockeren Beinen gelaufen und war auch hinterher wenig angestrengt, wie lange nicht mehr.

Auf gehts in den Sonnenaufgang:

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Irgendwelche Idioten haben Nachts den Gullideckel auf einem Radweg rausgehoben. Wie gefährlich, wenn man dort schnell und/ oder im Dunklen lang fährt! Ich habe den dann wieder reingezogen (sind übrigens sauschwer, die Dinger):

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Sonnenaufgang und Nebel in den Feldern:

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Und ein sonntäglicher Flohmarkt wird aufgebaut:

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14. Schwerter Hospizlauf

Am 18.09.2016 bin ich relativ spontan zum Hospizlauf nach Schwerte gefahren.

Der Hospizlauf ist ein Spendenlauf, bei dem sich jeder Läufer einen Sponsor sucht und dieser für jede Runde einen Betrag X zahlt. Der Erlös geht dann eben an das Schwerter Hospiz. Früher bin ich immer für meinen alten Arbeitgeber gelaufen, dieses Jahr musste ich mir einen anderen Sponsor suchen oder eben selber zahlen. Als jedoch eine Lauffreundin auf Facebook postete, dass die Ruhr Nachrichten dieses Jahr jeden sponsorn, der möchte, war die Entscheidung klar und es gab keine Ausreden mehr.

Sonntag morgen ging es dann entspannt nach Schwerte, der Lauf startete ja erst um 11.00 Uhr. Vorher kurz bei den Ruhr Nachrichten einen Zettel mit meinen Daten ausgefüllt, ging es dann auf die Strecke.

Die Strecke selber ist ein Rundkurs durch die Innenstadt von ca. 750m. Traditionell nehmen neben den Einzelstartern sehr viele Unternehmen, aber auch Kindergärten und Schulen an der Veranstaltung teil. Dementsprechend trubelig ist dann auch auf der Strecke: Kinder bei ihren Eltern an der Hand, auf dem Laufrad, mit Tretroller, auf dem Fahrrad, Walker, Rollstuhlfahrer, Jogger, Ultras,… alles dabei.

Ein buntes Treiben!

Zwischendurch musste ich nochmal zweimal ans Handy, da ich Rufdienst hatte. Aber es ging ja nicht um Bestzeiten, sondern um den guten Zweck.

Nach knapp zweieinhalb Stunden hatte ich dann einen Halbmarathon voll und meinen Langen Lauf für dieses Wochenende erledigt.

Zu Hause habe ich dann noch erfolgreich unsere Spülmaschine repariert und damit insgesamt ein erfolgreiches Wochenende hinter mich gebracht.

Nächstes jahr werde ich wieder mit dabei sein.

Und Du?

Hier noch ein paar (verwackelte) Impressionen vom Lauf:

 

Es gibt Rabatt!

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Mit folgendem Code erhaltet ihr 10% Rabatt auf alles im Fartlek Running Company-Shop:

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Wie immer: ich bekomme kein Geld dafür, wenn ihr dort einkauft!

Ihr unterstützt einfach eine gute Sache und erhaltet dafür schicke Laufsachen.

Teilen erwünscht!

 

Fartlek Running Company Ambassador

Lange habe ich hier nichts mehr geschrieben.

Jetzt bin ich seit knapp einer Woche Botschafter für ein junges Unternehmen für Laufbekleidung aus Florida, USA: der Fartlek Running Company!

Darauf gestoßen bin ich über Facebook. Dort gab es einen Link auf deren Webseite und ein Formular zum ausfüllen.

Das habe ich kurzentschlossen getan und hatte etwas später folgende Mail im Postfach:

Congratulations!

 
You have been selected as a Fartlek Running Company Ambassador or Fartlek Running Ambassador for short!
 
Thank you so much for wanting to spread the news about this company and what we are trying to do!  You have been selected due to your excited and desire to spread the word about us.
Congrats again and happy running!
Adama Anderson,
Founder, Fartlek Running Company
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Die FRC engagiert sich mit Produkten für soziale Projekte, sei es ein Tierheim oder (für die Zukunft geplant) gegen Brustkrebs.
Die Klamotten sehen stylish aus und man unterstützt eine gute Sache mit dem Kauf.
Wer dort einkaufen möchte, kann in Zukunft über mich Prozente erhalten.
Ich selber verdiene an diesen Verkäufen nichts!
Wer mehr über die FRC wissen möchte: klicke hier! Dort findet ihr auch den Shop.
Also: in Zukunft, der guten Sache wegen (für die FRC und dem Laufen an sich) werde ich versuchen, hier wieder regelmäßiger zu schreiben.

Weiter läufts…

Lange habe ich nichts mehr hier geschrieben.

Dafür gab es Gründe.

Einer davon ist/war mein gesundheitlicher Zustand. Ich hatte 2014 einen Hb-relevanten Eisenmangel (für die nicht-medizinisch Vorgebildeten: ich hatte zu wenig Eisen im Körper und deswegen eine Blutarmut). Der Grund dafür hat sich bis heute nicht ganz geklärt. Meine Ärztin vermutet ein versteckte Blutung (bei Untersuchungen kam aber nichts raus), evtl. meine vegane Ernährung. Vielleicht auch ein Mix aus beidem. Oder was ganz anderes.

Andere Gründe gehören nicht in meinen Blog. Zumindest jetzt noch nicht…

Ich hoffe, dass ich in Zukunft wieder mehr schreiben werde und Euch mit meinen Lauferlebnissen nerven werde.

Hier könnt Ihr mich dann in Zukunft wieder treffen:

25./26.04.2015 24h-Seilerseelauf: Da werde ich aber nur locker um den See joggen, Leute treffen und quatschen. Freue mich schon auf Euch!

12.06.2015 Ruhrstadtlauf in Schwerte (10km)

05.09.2015 P-Weg-HM: Verdammt! Der P-Weg-HM war schon einen Tag nach Eröffnung für die Anmeldung ausgebucht. Da stehe ich jetzt auf der Warteliste. Drückt mir die Daumen. Eigentlich wollte ich den Marathon laufen. Aber im April erst knapp 100km dieses Jahr gelaufen… da wollen wir mal realistisch bleiben.

20.09.2015 Hospizlauf Schwerte

03.10.2015 Radio-MK-Lauf in Hemer (10km)

Und wenn ich fit bin, werde ich irgendwo im Herbst einen Marathon laufen.

 

 

Verletzungspause und „finstere“ Erlebnisse

Da ich momentan wegen einer heftigen Muskelzerrung (Muskelfaserriss?) in der Wade nicht laufen kann, werde ich heute über das andere Thema schreiben, mit dem ich mich gerne beschäftige: die tierleidsfreie Ernährung.

Einschub: Der Text ist in zwei Etappen entstanden. In meiner Laufpause habe ich Krafttraining gemacht und mich nicht genügend aufgewärmt. Dafür habe ich eine schlaflose Nacht verbracht mit ordentlichen Schmerzen in Nacken und Schulter. Dank einer äußerst lieben Kollegin aus der Physio bin ich heute wieder nahezu schmerzfrei: Massage, Ultraschall und Fango haben Wunder gewirkt. Danke!

Am Rande: Ich wünsche mir ein Jahr, in dem ich einfach mal ohne Verletzungen oder Erkrankungen durchlaufen kann! Das wäre toll. Danke.

Aber zum Thema:

Ich hatte von der besten aller Ehefrauen zum Geburtstag einen Tag geschenkt bekommen, von dem ich noch nicht wusste, was da passiert. Meine Eltern hatten mir zu diesem Tag die Kinderbetreuung geschenkt, so dass einem ausschweifenden Erlebnis nichts mehr im Wege stand😉

Letzten Samstag war es dann soweit.

Da ich dringend meine Garderobe wieder aufstocken musste, sind wir zunächst in ein Outlet gefahren. Nähere Beschreibungen erspare ich euch an dieser Stelle. Nur soviel: Nie wieder! Ich bin einfach kein Mensch für solche Konsumtempel, in dem sich Menschen gegenseitig tottreten.

Nichtdestotrotz mussten noch ein paar Klamotten gekauft werden, was wir dann auch im konventionellen Einzelhandel zur Zufriedenheit aller erledigten.

Danach kam dann mein erstes Geschenk: das Top-Secret in Essen. Das ist eine Ausstellung zum Thema „Spionage“. In Zeiten von Edward Snowden, Prism und XKeyscore eigentlich ein aktuelles Thema. Jedoch ist diese Ausstellung eher als Erlebnisrunde für Kinder und Jugendliche konzipiert. Nett gemacht, aber nix für einen Besuch als Erwachsener alleine.

Danach ging es dann ins „Finster„. Das „Finster“ ist ein sogenanntes Dunkelrestaurant, also ein Restaurant in dem in absoluter Dunkelheit gespeist wird. Ziel ist es, für den Besucher ein Erlebnis zu schaffen, in dem eine künstliche Blindheit geschaffen wird und somit das Essen einen komplett anderen Kontext erhält. Neben dem geschmacklichen Erlebnis (da man ja nicht sieht, was man isst, achtet man viel mehr auf die Nahrung insgesamt: Geschmack, Temparatur, Konsistenz usw.), nimmt man auch seine Umgebung komplett anders war. So werden Gespräche im Raum von anderen Gästen viel deutlicher wahrgenommen und es entsteht eine gewisse Distanzlosigkeit. Man kommt mit seinen Tischnachbarn nahezu automatisch ins Gespräch.

Aber der Reihe nach.

Zunächst führte uns das Navi in ein Wohngebiet von Essen. Parplätze waren rar gesät, so dass wir gut daran taten, früh vor Ort zu sein. Im Restaurant selber meldet man sich dann an einer Art Empfang an und bestätigt sein Menü. Handies, Uhren und sonstige potentielle Lichtquellen müssen draussen bleiben (z.B. an der Garderobe). Da das Essen ja eine Überraschung sein soll, kann man lediglich zwischen verschiedenen Menüs wählen (z.B. Fisch, Rind, usw.), aber man weiß nicht, was konkret auf den Teller kommt. Erwähnenswert an dieser Stelle ist, dass neben einem vegetarischen Menü, ein eigens ausgewiesenes veganes Menü existiert! Das hat mich natürlich sehr gefreut.Danach haben wir eine Nummer erhalten, mit dem Hinweis, dass der Kellner uns gleich abholen würde. Kurz darauf kam er auch. Ein blinder Kellner, der uns in einen Zwischenraum führte. Dort schien nur ein kleine Lampe und wir wurden darauf eingestimmt, wie es weitergehen sollte. Dann wurde das Licht gelöscht und die nächste Tür tat sich auf: es ging in den Gastraum. Wir fassten den Kellner an den Schultern und er führte uns zu unserem Tisch. Dort erklärte er uns, wo sich was auf dem Tisch befand und brachte uns noch ein Picollo mit zwei Gläsern (es war ja mein Geburtstagsgeschenk) mit den Worten: „Viel Spaß beim einschenken.“ Schäumender Sekt in absoluter Dunkelheit einzuschenken war eine kleine Herausforderung. Aber wofür hat man Finger?!

Danach kamen vier Gänge durchwachsenes Essen: die Suppe war klasse, der Salat gut, die Hauptspeise in Ordnung und der Nachtisch leider enttäuschend.

Der Essvorgang war natürlich an sich ein Erlebnis und mit viel Heiterkeit verbunden. Finger sind ein super Indikator, ob der Teller schon leer ist…

Zusammenfassend kann man sagen, dass es toll ist, dass ein Restaurant ein veganes Menü anbietet. Das Erlebnis „Dunkelrestaurant“ ist eine einmalige Erfahrung. Allerdings erwarte ich bei dem Preis ein deutlich gehobeneres Niveau was die Qualität des Essens betrifft. Hier muss ich leider feststellen, das hätte ich mindestens genauso gut kochen können.

Allerdings sind das Team des „Finster“ allesamt sehr nett gewesen. Jetzt müsst ihr „nur noch“ an der Küche arbeiten.

(Voll)Mondscheinlauf

In der Nacht vom 18. auf den 19.10. gab es einen wunderschönen Vollmond. Ich war Freitagabends noch los auf meine Hausstrecke und hab mich fürchterlich geärgert, dass ich keinen Fotoapparat oder wenigstens mein Handy mitgenommen hatte. Der Mond hing fürchterlich kitschig und dramatisch, aber eben auch wunderschön über den Sauerländer Bergen.

Egal.

Auch wenn ich es nicht fotografieren konnte, so hatte ich doch einen tollen Lauf mit diesem wunderschönen Spektakel.

Am nächsten Morgen sollte es dann direkt wieder los auf meinen langen Lauf gehen. Irgendwas zwischen 20 und 30km (geworden sind es 22km).

Und ich hatte Glück: der Mond war noch nicht untergegangen. Schnell vor unserem Haus ein Foto geschossen und dann ging es mit Stirnlampe ab in die Dunkelheit.

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Noch ein Prachtexemplar von Fliegenpilz (für die Barbara😉 ):

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Mit der Morgendämmerung konnte ich dann ein besonderes Spektakel erleben. Auf der einen Seite, im Westen, stand noch der Mond am Himmel, während im Osten bereits die Sonne aufging.

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Auf dem folgenden Foto ist noch der Mond zu sehen. Da hatten wir bereits 07.40 Uhr:

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Morgendlicher Blick über Iserlohn (Richtung Seilersee):

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